Diese Frage hat sich Frank Walber, ehemaliger Herausgeber des Düsseldorfer Familienmagazins Libelle, gestellt und beschlossen, sie zu beantworten. Die Antwort will er nicht mit einer Studie oder mit einer Kampagne finden, sondern mit einem kollektiven Stadtporträt.
Ein Moment – ein Porträt
Eine Stadt kann man auf viele Arten porträtieren. Indem man seine Gebäude, Plätze und Skylines fotografiert, oder indem man Menschen fotografiert, die man für repräsentativ hält, sie auswählt und kuratiert. Frank Walber denkt aber an etwas Authentisches, an ein Porträt, das ein echtes Bild von Düsseldorf und seinen Bewohner:innen zeigt.
Für ihn ist die Antwort eine Momentaufnahme. Nicht über Monate gesammelt, nicht aus verschiedenen Jahren zusammengestückelt. Ein einziger Tag, an dem Menschen aus allen Altersstufen, aus allen Stadtteilen teilnehmen können. So bekommen wir ein Bild, das von einem lebendigen Düsseldorf erzählt.
Das Konzept
Am 5. September öffnen im Rahmen des Büdchentags zwischen 13 und 19 Uhr an fünf Plätzen in der Stadt mobile Fotostudios, mitten im öffentlichen Raum. Alle, die zu der Zeit in Düsseldorf leben, können sich im Vorfeld anmelden und vorbeikommen, um sich von professionellen Fotografinnen und Fotografen so fotografieren zu lassen, wie sie gesehen werden möchten.
Jede Person entscheidet selbst, wie sie erscheint. Wer ungeschminkt, authentisch und pur kommt, ist ebenso willkommen wie der Feuerwehrmann in seiner Kluft, das kleine Mädchen mit ihrem Teddy oder die Frau mit ihrem Fahrrad. Wer möchte, bringt mit, was zur eigenen Geschichte gehört – alle anderen kommen, wie sie sind, auch das reicht vollkommen. Die einzige Einschränkung: Werbebotschaften, verfassungsfeindliche Symbole oder gesetzlich verbotene Inhalte haben keinen Platz im Bild.
Und alle, die sagen „ich bin nicht fotogen“, werden mit einem Lächeln eingeladen, trotzdem teilzunehmen. Denn ein entspanntes Team und erfahrene Fotografinnen und Fotografen sorgen dafür, dass jedes Porträt gelingt – egal wie oft man bisher einen Bogen um Kameras gemacht hat.
Das Ergebnis
Alle Porträts zusammen ergeben das Stadtbild 2026, das in diesem Jahr das Gesicht von Düsseldorf prägt. Ein erstes Mal, das sich Düsseldorf in einem kollektiven Stadtporträt zeigt, nicht als Werbeprospekt, nicht mit einem Blick von außen, sondern so, wie es sich selbst sieht. Es entsteht ein Selbstporträt, hochwertig gedruckt in einem Bildband, der schon kurz nach dem Event erscheint. stadtbild#26 ist der Anfang einer Reihe. Was heute als Momentaufnahme entsteht, wird über die Jahre zu einem Dokument, das Düsseldorf sein Gesicht gibt – mit seinen Menschen, seinen Geschichten, in seiner Zeit.
Die fünf Orte
An fünf Orten, verteilt über die ganze Stadt, sind mobile Fotostudios aufgebaut: auf dem Fürstenplatz in der Stadtmitte, dem Hermannplatz in Flingern, dem Rochusmarkt in Pempelfort, dem Belsenplatz in Oberkassel und dem Staufenplatz in Grafenberg. Wer sich anmeldet, wählt den bevorzugten Spot und eine Uhrzeit, zu der er oder sie vorbeikommen möchte.
Mitmachen
Die Teilnahme ist kostenlos und die Anmeldung ist unter stadtbild-duesseldorf.de möglich. Wer spontan an einem der Plätze vorbeikommt, kann nicht sicher sein, sofort dranzukommen. Wer sich porträtieren lässt, kann sich einen der Bildbände zum Vorzugspreis sichern.
Datum: 5. September 2026
Orte: fünf Plätze während des Büdchentags
Anmeldung: stadtbild-duesseldorf.de
Kontakt: Frank Walber
E-Mail: hallo@stadtbild-edition.de
stadtbild-edition.de

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