Die Ausstellung Lichtlinien vereint unterschiedlichste Arbeiten des Kölner Künstlers Simon Schubert im ehemaligen Beuys-Atelier am Drakeplatz 4. Ein typisches Merkmal von Schuberts Werks ist die Auseinandersetzung mit dem Raum. So thematisieren vor allem seine Papierfaltungen und Pigmentreibungen architektonische Räume, lange Gänge, Türen, Fenster und perspektivisch verzerrte Interieurs. Sie erzeugen eine surreale Atmosphäre und erinnern an filmische Szenen.
Durch präzise Faltungen verwandelt Schubert einfache Papierbögen in illusionistische Architekturen, die zwischen Zwei- und Dreidimensionalität schwingen. Was aus der Ferne wie ein Schatten oder eine zarte Linie erscheint, entpuppt sich aus der Nähe als haptische Oberfläche, die das Licht auf subtile Weise einfängt und reflektiert.
Auch seine Pigmentreibungen ermöglichen es, feine Nuancen von Oberflächen und Räumen sichtbar zu machen und so deren Gestaltung und Wahrnehmung auszuloten.
Simon Schubert wurde 1976 in Köln geboren. Er studierte bei Professorin Irmin Kamp Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er von 2001-2004 Assistent des Philosophen Professor Paul Good war. Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, den 11. Oktober 2025, 16-19 Uhr, statt.

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