Dass Robert de Niro jemals nach Bilk kommen würde, damit war nicht zu rechnen. Der amerikanische Superstar hat andere Dinge zu tun. Aber seine Stimme, die leiht er dem quirligen Stadtteil dann doch. Wenn in Bilk also demnächst das aus vielen Filmen vertraute Vokalorgan von Robert de Niro erklingt, wenn der Geist von Hildegard Knef „Ich will alles“ ruft und sogar Bands aus Italien, Belgien, den Niederlanden und dem schottischen Edinburgh anreisen, dann ist wieder JazzCityBilk.
Zum dritten Mal startet das junge Festival, und wieder hat es ordentlich zugelegt. Konnten die Organisatoren im vergangenen Jahr auf 15 Veranstaltungen verweisen, so sind es vom 6. bis zum 10. Mai gleich mehr als doppelt so viele. Fünf Tage lang geht es um Jazz und Artverwandtes, erklingt Musik in Kneipen, Kirchen, auf dem Trödelmarkt, in Sälen und Bunkern und unter freiem Himmel.
Ein zentraler Punkt wird sicherlich wieder die große Bühne auf dem Kirchplatz, wo am Samstag (9.5.) gleich vier Bands den Tag verjazzen.
biograph LeserInnen dürfen sich freuen. Auch der beliebte ehemalige biograph-Autor Hans Hoff ist dabei: Hans Hoffs Blue Again versoulen den Kirchplatz
All jene, die im Februar keine Karte mehr für das restlos ausverkaufte Jazz-Schmiede-Konzert von Hans Hoffs formidabler Kapelle Blue Again bekommen haben, eröffnet sich am 9. Mai um 16 Uhr eine neue sehr kostengünstige Chance. Da spielen Blue Again nämlich ihre bewährten Soul-Knaller auf dem Kirchplatz – umsonst und draußen.
Ein heimlicher Höhepunkt folgt dann am nächsten Tag (10.5.), wenn sich in einem Erzählkonzert Christian Brückner, die wohlbekannte Stimme von Robert de Niro in der Lutherkirche an der Kopernikusstraße dem Werk von Miles Davis widmet und dabei vom Trompeter Martin Auer mit seinem Quintett unterstützt wird.
Auch das Ballett der Oper ist wieder mit am Start. In diesem Jahr soll es eine sehr besondere Kombination aus Tanz, Video und Live-Musik geben. In einem installativen Setting wird der Raum selbst zum choreografischen Partner des Publikums. Solch ein Mix der Genres ist sehr typisch für JazzCityBilk. „Wir wollen die Menschen zusammenbringen und deutlich machen, wie viel Initiative in diesem Stadtteil steckt“, sagt Marcel Clemens von Cultura Collective, die das Festival in Zusammenarbeit mit der Jazz-Schmiede auf die Beine stellen.
Große Namen schmücken das Programm, von den Killerhorns aus Edinburgh über Pablo Held und die Reiner Witzel Group mit der Sängerin Jocelyn Nuhill, bis hin zum italienischen Saxophonisten Matteo Raggi.
Im Bürgersaal Bilk und im Metropol-Kino gedenkt man der großen Hildegard Knef, und zwischendrin ist damit zu rechnen, dass die Creole Night Birds auf diversen Plätzen den Stadtteil jazzig unsicher machen.
Ein großer Publikumsmagnet wird mit Sicherheit am Freitag (8.5.) die neue Bilker Kneipen Rally, wenn 13 Bands und Djs einschlägige Kneipen, Cafés und den Bilker Bunker unsicher machen. Da dürfte dann für jeden etwas dabei sein. „Wir wollen zeigen, wie viel Jazz in Bilk steckt“, sagt Marcel Clemens und freut sich über die vielen Unterstützer, von der Bezirksvertretung 03 über die Kürzer Brauerei bis zur Stadtsparkasse, die sich vor allem für die große Bühne auf dem Kirchplatz stark macht.
Weitere Infos: jazzcitybilk.com

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