Die Cancun. Mexico. Ein Strand voller Liegestühle unter Sonnenschirmen. Tourist:innen aus dem globalen Norden braten ihre prallen, glattrasierten Körper in der Sonne. Das ist der Luxus, für den sie bezahlt haben. Der Strand ist eine Sonnenökonomie, in der sich alle Abhängigkeiten auf kleinstem Raum abspielen.
Die Beach Boys machen sich innerlich leer, werden zu kleinen süßen Panthern, umschmeicheln die Tourist:innen, um an ihr Geld zu kommen. Der Service kennt keine Grenzen, solang die Bezahlung stimmt. So richtig will die Rechnung nicht aufgehen, denn Urlauber:innen wollen sich in ihrer Heimat damit rühmen, wieder einen richtig günstigen Urlaub gemacht zu haben und den Betrugsmaschen entkommen zu sein. Doch in diesem System müssen alle Opfer bringen und so kann der Traumurlaub schnell in einen Albtraum kippen.
Die Beach Boys wiederum, sitzen nach Sonnenuntergang in der Umkleidekabine und reiben sich aneinander im Versuch, durch den Austausch von Körpersäften ein Netzwerk zu bilden, das einem Ökosystem im Alarmzustand gleicht. Wie kann man Liebe in einer Welt finden, die ihren Antrieb aus der Unterdrückung zieht?
Wir werden Zeuge einer aufkeimenden Liebe zweier Beach Boys, die von der Gewalt alltäglicher Notwendigkeiten zerrieben wird. Wir sehen, wie Menschen sich gegenseitig erniedrigen und trotzdem nicht müde werden in den Versuchen sich zu stärken. Die Boys entwickeln phantastisch-orgiastische Rituale und Traumwelten, um zu überleben. Um der Realität zu entfliehen. Sie befruchten sich gegenseitig mit ihren Sehnsüchten und flüchten ins Meer vor dem Ölfilm der After Sun Lotion, der hier alles verschliert. Dabei ist auch die angegriffene Natur, das unendliche Blau von Himmel und Meer nur eine Ausflucht, die dem Schmerz der inneren Leere etwas entgegenzusetzen versucht.
Bad Mexican Dog von Jonas Eika
Uraufführung am 13. Mai 2026 Schauspielhaus, Unterhaus
Mit: Mila Moinzadeh, Ludowika Held, Blanka Winkler, Juan David Mendez, Michael Fünfschilling
Regie: Claudius Steffens
Bühne: Lukas Kötz
Kostüm: bee Hartmann
Arrangement und Chorarbeit: Lisa Pottstock
Dramaturgie: Miriam Owusu-Tutu
Textarbeit: Ilario Rascher
D‘haus
Gustaf-Gründgens-Platz 1
40211 Düsseldorf
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Telefon (Zentrale) 0211. 85 230
info@duesseldorfer-schauspielhaus.de
www.duesseldorfer-schauspielhaus.de

Die unendliche Geschichte von Michael Ende
D’haus Open Air 2026
30 Jahre Hildener Jazztage
3. - 7. Juni 2026
Stefan Waghubinger – Versunkene Sätze
4.6. im Kom(m)ödchen
Nneka – Musik als Widerstand, Heilung und Hoffnung
5.6. im zakk (Im Rahmen des Lovebird Festivals 2026)
Düsseldorf klingt romantisch:
Willkommen beim Schumannfest 2026!
Markus Schinkel Trio feat. Ernie Watts
6.6. im Maxhaus (Im Rahmen des Lovebird Festivals 2026)
Alban Bergs „Wozzeck“
Ab dem 7. Juni im Opernhaus Düsseldorf
1984 – Dystopie 2.0 von Kim Langner
Central 1 - Junges Schauspiel
Die Welt mit Philosophie besser verstehen
Vortragsreihe am FFT u.a. mit Juliane Rebentisch
René Steinberg - Das Beste und Aktuelles
12.6. im Kulturhaus Süd
Ildikó von Kürthy – ALT GENUG
12.6. im Savoy Theater Düsseldorf
Zwischen Glitzer, Glamour und Begehren
Ein Stück über queere Sinnlichkeit
JÖRG KAUFMANN TRIO – Scenes From Childhood
13.6. in der Jazz-Schmiede (Schumannfest)
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25.6. im Bürgerhaus Reisholz
Jens-Daniel Herzog inszeniert „Il trovatore“
Premiere am 27. Juni im Opernhaus Düsseldorf
Einsamkeit. Fluch & Segen
Das Maxhaus widmet sich einem Gefühl mit vielen Gesichtern
Veranstaltungsreihe „Rampenlicht“ in der Stadthalle Ratingen
Vier kulturelle Abende mit Kabarett, Musik, Literatur und ganz viel Unterhaltung stehen auf dem Programm
Jazz City Bilk 2026
30 Veranstaltungen vom 6. - 10. Mai - Auch Robert de Niro kommt nach Bilk
Die Tonhalle feiert 100. Geburtstag
Am 8. Mai 1926 wurde die heutige Tonhalle als Planetarium eröffnet.
„Endstation Sehnsucht“
der Literatur- und Filmklassiker als Ballett von John Neumeier
1984 – Dystopie 2.0 von Kim Langner
Uraufführung am 15. Mai im Central 1/Junges Schauspiel
Die unendliche Geschichte
Premiere D’HAUS OPEN AIR 2026 am 22.5.
Es gibt kein Foto von meinen Eltern und mir (bis es eines gab)
Ein Solo über Bilder, Körper und Erinnerung am tanzhaus nrw
Keine Ankunft ohne Aufbruch
Klima-Projekt feiert Premiere am FFT Düsseldorf
Das Buch der Unruhe von Fernando Pessoa
Premiere im großen Haus am 28.3.