Die tragische Geschichte um Verlust, Liebe und Gewalt – im Originaltitel „A Streetcar Named Desire“ –stammt aus der Feder von Tennessee Williams, der dafür 1948 den Pulitzer-Preis erhielt. Drei Jahre später machte die Verfilmung von Elia Kazan mit Vivien Leigh und Marlon Brando das Werk weltberühmt.
Auf der Grundlage des Literaturklassikers schuf der Choreograph John Neumeier 1983 für das Stuttgarter Ballett seine eigene getanzte Version von „Endstation Sehnsucht“.
Der Meister des Literaturballetts zeigt eine packende Bilderfolge, in der er mit Tänzerinnen und Tänzern des Ballett am Rhein und Gästen aus der Tanzszene das aufwühlende Schicksal einer der interessantesten Frauenfiguren der Literatur des 20. Jahrhunderts Revue passieren lässt. Bis heute gilt das Stück als ein Höhepunkt in John Neumeiers Schaffen.
Als musikalische Basis wählte er Sergei Prokofjews Visions fugitives op. 22 und Alfred Schnittkes Sinfonie Nr. 1.
„Endstation Sehnsucht“
– der Literatur- und Filmklassiker als Ballett von John Neumeier
Vom 8. Mai bis zum 9. Juli im Düsseldorfer Opernhaus
Tickets und weitere Informationen: www.operamrhein.de

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