Im fahlen Schein einer Kerze lässt der Dichter Hoffmann die unglücklichen Liebschaften seiner Vergangenheit vor seinem inneren Auge Revue passieren: die fügsame Olympia, die sich als Automat entpuppt. Die düstere Antonia, die durch eine geheimnisvolle Krankheit von ihrem eigenen Gesang dahingerafft wird. Und schließlich die leidenschaftliche Kurtisane Giulietta, die im Auftrag des finsteren Dapertutto Hoffmanns Spiegelbild stiehlt und ihn sogar zu einem Mord verleitet...
In seiner letzten, Fragment gebliebenen Oper entwarf Jacques Offenbach – basierend auf Geschichten E.T.A. Hoffmanns – eine Parabel künstlerischen Schaffens und Scheiterns. Gleich vier unterschiedliche Regiesprachen erwecken Hoffmanns skurril-phantastische Erzählungen zum Leben: das britische Theaterkollektiv „1927“, dessen multimediale Inszenierungen bereits Barrie Koskys „Zauberflöte“ zum Welterfolg machten; der australische Puppenspieler Neville Tranter mit seinen lebensgroßen, bizarren Klappmaulpuppen; die niederländische Choreographin Nanine Linning, in deren Arbeiten verschiedene Künste ineinanderfließen; und schließlich Regisseur Tobias Ribitzki, der die unterschiedlichen Teile phantasievoll miteinander verbindet.
Die vielen Rollen sind fast alle aus dem eigenen Ensemble besetzt: Ovidiu Purcel gibt sein Debüt als Hoffmann, Maria Kataeva und Kimberley Boettger-Soller begleiten ihn alternierend als Niklausse. Elena Sancho Pereg (Olympia), Daria Auguštan/Sylvia Hamvasi (Antonia) und Sarah Ferede (Giulietta) treten als Geliebte in Hoffmanns Leben, während ihm Bogdan Taloş in vier mephistophelischen Gestalten begegnet.
Antonino Fogliani dirigiert Jacques Offenbachs phantastische Oper
Premiere am Sonntag, 13. April 2025 um 18.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf
Tickets über operamrhein.de

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„Hör auf zu versuchen, Gott zu sein“
Performance über Männlichkeit von waltraud900 im FFT Düsseldorf (6.3. & 8.3.)
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Premiere im Central 1 am 8.3. - Junges Schauspiel
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Das Buch der Unruhe von Fernando Pessoa
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Die erfolgreichen Choreograf*innen Daniela Georgieva und Armin Hokmi am tanzhaus nrw
Krieg und Frieden
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Tyll von Daniel Kehlmann
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Heinz Strunk – „Kein Geld Kein Glück Kein Sprit“
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