Musik erzählt Geschichten von Liebe, Tod und Leidenschaft, singt Lieder ohne Worte und drückt im Klang aus, was Sprache nicht zu sagen vermag: Unter dem Motto »Narrative Musik« präsentiert das diesjährige 20. Inselfestival im Kulturraum Neuss vom 6. bis zum 9. Juni tönende Erzählungen aus fünf Jahrhunderten.
Die Biennale verdankt sich der Initiative des Kunstsammlers und -mäzens Karl-Heinrich Müller, der zu Pfingsten 1986 das erste Inselfestival Hombroich veranstaltete – noch bevor sein Museum Insel Hombroich der Region ein Gelände öffnete, in dem Musik und Kunst mit der Natur der Erft-Auen seither eine einzigartige Symbiose entwickelt haben.
Von der Renaissance bis zur Gegenwart spannt sich der Bogen, der auf vielfältige Weise die existentiellen Erfahrungen von der Wiege bis zum Grabe reflektiert. Asya Fateyeva, Evelina Petrova, Magdalena Cerezo Falces, Julian Prégardien, Matan Porat, Roi Shiloah und Joseph Moog sowie The Gesualdo Six, das Simply Quartet und das Cuarteto Casals freuen sich darauf, dem Publikum ihre Beiträge zum Jubiläum vorstellen zu dürfen.
Angesichts der künstlerischen Natur der Sache versteht es sich von selbst, dass das Inselfestival nicht ohne Uraufführungen auskommt. In diesem Jahr präsentiert Matan Porat im Rahmen seines Recitals das neue Klavierwerk In Shadows der iranischen Komponistin Bahar Royaee (*1990), während die spanische Pianistin Magdalena Cerezo Falces unter anderem die Premiere von Rolf Riehms Griffe und Klänge von einer Stätte zur anderen ins Ungewisse im Programm hat.
In den Pausen zwischen den einzelnen Konzerten bietet die weitläufige Naturlandschaft des Kulturraumes Hombroich eine Fülle individueller und intensiver Kunsterlebnisse. Die begehbaren Skulpturen von Erwin Heerich mit ihren Exponaten, das Museum des renommierten Bildhauers Thomas Schütte, die staunenswerte Japansammlung der Langen Foundation, das Kirkeby Feld mit dem Feld-Haus und seinen populären Druckgrafiken – all das sind Stationen, in denen ein Wort des Malers Paul Cézanne Ereignis wurde: dass nämlich die „Kunst eine Harmonie parallel zur Natur“ darstelle. Eine einzige Wanderung zwischen diesen Welten genügt, um den Wahrheitsgehalt dieser These zu erkennen.
Seit 1992 ist der Förderverein der Insel treuer Veranstalter des Inselfestivals und begleitet darüber hinaus die vielfältigen Aktivitäten der heutigen Stiftung Insel Hombroich wie das RaketenFestival, das Literatur- und Philosophie Festival, diverse Ausstellungen und vieles mehr. Die Programmplanung des 20. Inselfestivals liegt in den bewährten Händen von Dr. Rainer Wiertz.

Der Mond – märchenhaftes Musiktheater auf der Marionettenbühne
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Tim Fischer – Chansons
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LEUCHTENDER STREICHERKLANG
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Vorschau: Ratingen feiert 750. Geburtstag
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Achim Seifert Project
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Frau Höpker bittet zum Gesang – Das Mitsingkonzert
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Innehalten, entdecken, genießen
Ulan & Bator – Überraschungszwei
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The Match – Johanna Borchert & Miles Perkin
3.10. im Maxhaus
Jürgen von der Lippe - Lesung „Sextextsextett“
4.10. in der Stadthalle Ratingen
Der Silberprinz im Resonanzraum 40
Neun Blicke auf Walter Gropius und das Bauhaus: Das Theater der Klänge zeigt seine Produktion an drei Abenden in Pempelfort.
Im Blick, in der Schwebe
Zwei Uraufführungen am tanzhaus nrw
„Ente, Tod und Tulpe“
Ein Familienkonzert am 10. Oktober über Freundschaft, Abschied und das Leben
Figaros Stimmen
Wenn Mozart auf Geschichte, Macht und Demokratie trifft
VIRTUOSE BEGEGNUNGEN - Werke von Lennox Berkeley, Grazyna Bacewicz, Alfred Schnittke und W. A. Mozart
Am 10.10. im Zeughaus Neuss
Internationales Düsseldorfer Orgelfestival
Noch bis 1. November 2026