Diesen Monat präsentiert das tanzhaus nrw zwei choreographische Highlights gefeierter Künstler*innen aus Nordrhein-Westfalen: Das Düsseldorfer Choreografen-Performer-Duo HARTMANNMUELLER hinterfragt in der Uraufführung von FUN PARK – it (still) is what it is unsere Wahrnehmung und unser Verständnis von Realität. Das aus Köln stammende Label tanzfuchs PRODUKTION lädt mit BÄÄÄM zu einer Entdeckungstour durch Klang- und Körperwellen und sorgt für Wow-Momente für taube und hörende Besucher*innen.
Die Macht der Manipulation
Glaubst du noch alles, was du liest? Was du hörst? Was du siehst? Denkst du, dass dieser Text von einem Menschen oder einer Maschine geschrieben wurde? Und kannst du dir vorstellen, dass eine körperlose Stimme so lange mit dir spricht, bis du schließlich die Beherrschung verlierst? In ihrer neuen Arbeit FUN PARK - it (still) is what it is hinterfragen HARTMANNMUELLER routinierte (Arbeits)Abläufe und die Macht der Manipulation.
Ausgangspunkt für FUN PARK ist die Erstfassung des Stücks it is what it is von 2015, in dem sich zwei Performer mit unterschiedlichen Aufträgen auf der Bühne gegenüberstanden: Der eine schleppte schwere Stahlobjekte und ließ sie krachend fallen, der andere zerschlug bunte Blumen mit einem Hammer. Eine Stimme aus dem Off kommentierte das Geschehen und stellte die Frage: Wer bestimmt hier eigentlich was? Zehn Jahre später ist alles anders. Die Welt ist komplexer geworden, lauter, emotionaler. Narrative und Meinungen werden heute in rasender Geschwindigkeit verbreitet – besonders über soziale Medien. Emotion ist längst zur Währung geworden, Deutung zur Machtfrage. FUN PARK nimmt diese Dynamik auf und überträgt sie in eine performative Sprache. Die Bühne wird zum Testraum für Zuschreibungen, Manipulationen und emotionale Aufladung. Mit klaren Bildern, körperlicher Präsenz und der für HARTMANNMUELLER typischen Prise Humor lädt das Duo ein zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Realität und ihrer Wahrnehmung.
HARTMANNMUELLER, gegründet 2011 von Simon Hartmann und Daniel Ernesto Mueller, stehen für eine unverwechselbare künstlerische Handschrift. Mit einem einzigartigen Spiel aus Humor und Ernst, Tanz und Performance sowie Genderrollen und popkultureller Ästhetik loten sie universelle Themen wie Liebe, Scham, Wut, Trauer oder Hoffnung aus. Ihre Arbeit ist in zeitgenössischen Diskursen verankert und berührt das Publikum auf tief emotionale Weise.
Spürbare Klänge
In der neuen Tanzproduktion BÄÄÄM lädt das Team von tanzfuchs PRODUKTION Kinder ab 5 Jahren – taub wie hörend – zu einer pulsierenden Entdeckungsreise ein. Die resthörige Performerin Geli Strahl, die Tänzerin Moonjoo Kim und die Musikerin Rie Watanabe tanzen, trommeln, stampfen, springen und machen Klang sichtbar: Eine Explosion aus Rhythmus, Bewegung und Berührung. Es entsteht ein Spiel zwischen Körper, Objekt und Vibration – mal laut, mal leise, mal zum Staunen, mal zum Lachen. BÄÄÄM setzt die Forschung von Choreografin Barbara Fuchs und ihres künstlerischen Teams zum Thema „Hören“ fort – barrierefrei, sinnlich und voller Energie.
BÄÄÄM ist mehr als eine Tanzperformance. Es ist ein Statement: Kunst für junges Publikum ist kein Luxus. Sie ist notwendig – inklusiv, vielfältig und voller Kraft.
Barbara Fuchs gehört zu den Vorreiter*innen für Tanzkunst für das ganz junge Publikum in Deutschland. Seit 2003 erforscht sie zusammen mit dem Komponisten Jörg Ritzenhoff neue künstlerische Räume an der Schnittstelle zwischen Akustik und Tanz. 19 Stücke für ein junges und intergeneratives Publikum haben Barbara Fuchs und Jörg Ritzenhoff unter dem Label tanzfuchs PRODUKTION und im Rahmen von Gastchoreografien produziert. Tourneen führten die Kompanie quer durch Deutschland, in 14 europäische Länder und nach Japan. tanzfuchs PRODUKTION wurde mehrfach nominiert und ausgezeichnet.
Erlebe Tanz in Düsseldorf: www.tanzhaus-nrw.de

Die unendliche Geschichte von Michael Ende
D’haus Open Air 2026
30 Jahre Hildener Jazztage
3. - 7. Juni 2026
Stefan Waghubinger – Versunkene Sätze
4.6. im Kom(m)ödchen
Nneka – Musik als Widerstand, Heilung und Hoffnung
5.6. im zakk (Im Rahmen des Lovebird Festivals 2026)
Düsseldorf klingt romantisch:
Willkommen beim Schumannfest 2026!
Markus Schinkel Trio feat. Ernie Watts
6.6. im Maxhaus (Im Rahmen des Lovebird Festivals 2026)
Alban Bergs „Wozzeck“
Ab dem 7. Juni im Opernhaus Düsseldorf
1984 – Dystopie 2.0 von Kim Langner
Central 1 - Junges Schauspiel
Die Welt mit Philosophie besser verstehen
Vortragsreihe am FFT u.a. mit Juliane Rebentisch
René Steinberg - Das Beste und Aktuelles
12.6. im Kulturhaus Süd
Ildikó von Kürthy – ALT GENUG
12.6. im Savoy Theater Düsseldorf
Zwischen Glitzer, Glamour und Begehren
Ein Stück über queere Sinnlichkeit
JÖRG KAUFMANN TRIO – Scenes From Childhood
13.6. in der Jazz-Schmiede (Schumannfest)
JazzBar: Markus Türk Quartett - Kind of Miles
25.6. im Bürgerhaus Reisholz
Jens-Daniel Herzog inszeniert „Il trovatore“
Premiere am 27. Juni im Opernhaus Düsseldorf
Einsamkeit. Fluch & Segen
Das Maxhaus widmet sich einem Gefühl mit vielen Gesichtern
Veranstaltungsreihe „Rampenlicht“ in der Stadthalle Ratingen
Vier kulturelle Abende mit Kabarett, Musik, Literatur und ganz viel Unterhaltung stehen auf dem Programm
Jazz City Bilk 2026
30 Veranstaltungen vom 6. - 10. Mai - Auch Robert de Niro kommt nach Bilk
Die Tonhalle feiert 100. Geburtstag
Am 8. Mai 1926 wurde die heutige Tonhalle als Planetarium eröffnet.
„Endstation Sehnsucht“
der Literatur- und Filmklassiker als Ballett von John Neumeier
Bad Mexican Dog von Jonas Eika
Uraufführung am 13. Mai 2026 Schauspielhaus, Unterhaus
1984 – Dystopie 2.0 von Kim Langner
Uraufführung am 15. Mai im Central 1/Junges Schauspiel
Die unendliche Geschichte
Premiere D’HAUS OPEN AIR 2026 am 22.5.
Es gibt kein Foto von meinen Eltern und mir (bis es eines gab)
Ein Solo über Bilder, Körper und Erinnerung am tanzhaus nrw
Keine Ankunft ohne Aufbruch
Klima-Projekt feiert Premiere am FFT Düsseldorf