In der Tonhalle erlebt das Düsseldorfer Publikum derzeit Mahler-Wochen. Im April stand die 9. Symphonie Gustav Mahlers auf dem Programm, mit dem 75-jährigen Adam Fischer am Pult. Nun führt Alpesh Chauhan in den nächsten „Sternzeichen“-Konzerten am 2., 4. und 5. Mai Mahlers „Das Lied von der Erde“ auf. Adam Fischer ist Principal Conductor der Düsseldorfer Symphoniker, Alpesh Chauhan Principal Guest Conductor. Gemeinsam bilden die beiden Dirigenten das Chef-Duo des Orchesters, Chauhan ist allerdings 40 Jahre jünger als Fischer. Und er ist der erste Dirigent überhaupt, der seit Beginn des gefeierten und mehrfach preisgekrönten Haydn-Mahler-Zyklus unter der Leitung von Adam Fischer vor zehn Jahren wieder ein abendfüllendes Werk von Mahler in der Tonhalle interpretieren darf. Die Entscheidung fiel aus gutem Grund: Der gerade mal 35-jährige Brite Alpesh Chauhan ist ein genialer Mann für das große romantische Repertoire. Man darf überaus gespannt sein auf seinen ersten Mahler in der Tonhalle und wie er die zeitlose Schönheit des „Lied von der Erde“ auf die Bühne bringen wird.
Das Werk ist eine phänomenale, berührende romantische Sinfonie mit zwei atemberaubenden Solo-Partien, die in der Tonhalle ein Weltklasse-Cast übernimmt: Mezzosopranistin Karen Cargill, die regelmäßig mit Simon Rattle, Yannick Nezet-Seguin oder Daniel Harding zusammenarbeitet, und Tenor Simon O’Neill, den gerne Antonio Pappano, Gustavo Dudamel und Daniel Barenboim engagieren. „Das Lied von der Erde“ verbindet tiefgründige emotionale Ausdruckskraft mit innovativen Orchestrierungen und einer einzigartigen Mischung aus sinfonischen und vokalen Elementen – ein Meisterwerk der Musikgeschichte, das meditative Ruhe ausstrahlt und gleichzeitig mit ungehörter Dynamik zu fesseln weiß.
In der ersten Konzerthälfte ist zudem eine Uraufführung zu erleben: Der syrisch-amerikanische Komponist Kareem Roustom hat ein neues Trompetenkonzert geschrieben, bei dem Bassam Mussad, der Solo-Trompeter der Düsseldorfer Symphoniker, die Solo-Partie übernehmen wird. Als Komponist ist Roustom in der Musik des arabischen Nahen Ostens verwurzelt, doch seine Werke sprengen oft die Grenzen der Tradition und der Genres. So arbeitete er unter anderem schon mit dem Kronos Quartett, arrangierte aber auch Songs für die Pop-Ikonen Shakira und Tina Turner. Kareem Roustom hat auch mehrere Werke für Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra geschrieben, in dem Düsy-Trompeter Bassam Mussad immer wieder spielt – so schließt sich der Kreis. Die Sternzeichen-Konzerte im Mai bieten also ein wahrlich maßgeschneidertes Programm für das Orchester!
Sternzeichen: Das Lied von der Erde
Freitag, 2. Mai 2025, 20:00 Uhr
Sonntag, 4. Mai 2025, 11:00 Uhr
Montag, 5. Mai 2025, 20:00 Uhr
Tonhalle Düsseldorf
Ehrenhof 1
40479 Düsseldorf
google maps

Kultur, Musik und Begegnung
Frühjahr im Maxhaus
„Hör auf zu versuchen, Gott zu sein“
Performance über Männlichkeit von waltraud900 im FFT Düsseldorf (6.3. & 8.3.)
Das NEINhorn von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn
Premiere im Central 1 am 8.3. - Junges Schauspiel
Springmaus - Mice Girls
8.3. in der Stadthalle Ratingen
HOLY SHIT
Sinnliche Erfahrung und kollektive Explosion am tanzhaus nrw
Katie Freudenschuss - Nichts bleibt wie es wird
13.3. im Kulturhaus Süd
Von der Schönheit an sich
OrgelPassion“, „Voluntaries“ und „Aurea“ ab dem 14. März 2026 in der Oper am Rhein.
Verbrennungen — von Wajdi Mouawad
Premiere im Kleinen Haus am 14.3. - Stadt:Kollektiv
MAHLER 9
15. März um 18 Uhr im Zeughaus Neuss
Café Kult: Swing Kabarett Revue
19.3. im Bürgerhaus Reisholz
Georgette Dee singt – begleitet am Flügel von Terry Truck
20.3. im Savoy-Theater
Filippou & Lucaciu
20.3. in der Jazz-Schmiede
Bubbles – neue Konzertreihe: kitno. & Isabelle Pabst
21.3. im zakk…
Martin Zingsheim – Kannst du dir nicht ausdenken
26. & 27.3. im Kom(m)ödchen
Das Buch der Unruhe von Fernando Pessoa
Premiere im Großen Haus am 28.3.
Ein Konzert für die Menschenrechte
Am 29. März 2026 in der Tonhalle Düsseldorf
„Wir wissen zu wenig voneinander.“
Marlin de Haan entwickelt einen performativen Parcours über Erinnerungen und Austausch
Paradies-Acker von Duygu Agal
7.2. im D‘haus
María de Buenos Aires
Die Tango Operita von Astor Piazzolla hat Premiere (7.2.) im Opernhaus
Stadtjubiläum 2026
Ratingen wird 750 und feiert das ganze Jahr hindurch
Elektronische Klänge und bewegte Körper
Die erfolgreichen Choreograf*innen Daniela Georgieva und Armin Hokmi am tanzhaus nrw
Krieg und Frieden
21.2. im D‘haus Central
Grobschnitt – 55 Jahre Bandjubiläum – Acoustic Party
22.2. im Savoy Theater Düsseldorf
Tyll von Daniel Kehlmann
22.2. im D‘haus
Heinz Strunk – „Kein Geld Kein Glück Kein Sprit“
24.2. im zakk…