Wann die Deutsche Oper am Rhein ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen darf, ist noch nicht absehbar, doch immerhin: Unter strikter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln darf weiter gearbeitet werden. Auf den Bühnen, in den Werkstätten und Probesälen entstehen neue Produktionen und Streaming-Formate. Über www.operamrhein.de und ihre Social-Media-Kanäle geben die Oper und das Ballett am Rhein spannende Einblicke in die kreative Arbeit.
Nachdem Demis Volpis neues Stück „A simple piece“ im Oktober nur vier Mal aufgeführt werden konnte, ist es ab 5. März kostenfrei im Stream auf www.operavision.eu abrufbar. Zusammen mit dem Düsseldorfer Filmemacher Ralph Goertz hat sich der Ballettdirektor und Chefchoreograph des Ballett am Rhein von der Idee leiten lassen, ein Tanzerlebnis zu schaffen, das es ohne das hinzugezogene Medium Film so nicht gegeben hätte. In mehrtägiger Probenarbeit haben die beiden Künstler gemeinsam mit Ballettmeister Brent Parolin und sechzehn Tänzerinnen und Tänzern des Ballett am Rhein eine eigenständige Version von „A simple piece“ entwickelt. Der Filmemacher bewegt sich darin permanent auf minutiös ausgearbeiteten Wegen zwischen den Tänzer*innen, setzt den Fokus mal auf Soli, mal auf Gruppenstrukturen. Auf magische Weise durchdringt er mit der Kamera den von Volker Weinhart subtil ausgeleuchteten Bühnenraum und macht den menschenleeren Zuschauerraum des Düsseldorfer Opernhauses ästhetisch erlebbar. Musikalisch-sphärische Basis der Choreographie ist Caroline Shaws „Partita for 8 Voices“. Für das farbenreiche A-cappella-Stück wurde die amerikanische Komponistin zu einer der jüngsten Pulitzer-Preisträgerinnen gekürt.
Wie kreativ und vielfältig sich die Arbeit hinter den Kulissen der Deutschen Oper am Rhein gestaltet, zeigt ein Making-of zu Mozarts Oper „La clemenza di Tito“. Im Fokus: „Die Illusionsfabrik“, das Produktionszentrum der Deutschen Oper am Rhein. Mit präziser Handwerkskunst und Erfindungsreichtum entwickeln rund 30 Mitarbeiter*innen hier die Bühnenbilder für die neuen Opern- und Ballettproduktionen und setzen in Stand, was im Repertoirebetrieb auf der Bühne in Mitleidenschaft gezogen wurde. Gearbeitet wird Hand in Hand: Schauen Sie zu, wie bei der Planung, Konstruktion und Montage, in der Schlosserei und Sch reinerei, im Malsaal und in der Theaterplastik, bei der Dekoration und Kostümmalerei Theaterillusionen entstehen!
Alle Streamings und Hintergrundberichte auf
www.operamrhein.de

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20.3. in der Jazz-Schmiede
Bubbles – neue Konzertreihe: kitno. & Isabelle Pabst
21.3. im zakk…
Martin Zingsheim – Kannst du dir nicht ausdenken
26. & 27.3. im Kom(m)ödchen
Das Buch der Unruhe von Fernando Pessoa
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Ein Konzert für die Menschenrechte
Am 29. März 2026 in der Tonhalle Düsseldorf
„Wir wissen zu wenig voneinander.“
Marlin de Haan entwickelt einen performativen Parcours über Erinnerungen und Austausch
Paradies-Acker von Duygu Agal
7.2. im D‘haus
María de Buenos Aires
Die Tango Operita von Astor Piazzolla hat Premiere (7.2.) im Opernhaus
Stadtjubiläum 2026
Ratingen wird 750 und feiert das ganze Jahr hindurch
Elektronische Klänge und bewegte Körper
Die erfolgreichen Choreograf*innen Daniela Georgieva und Armin Hokmi am tanzhaus nrw
Krieg und Frieden
21.2. im D‘haus Central
Grobschnitt – 55 Jahre Bandjubiläum – Acoustic Party
22.2. im Savoy Theater Düsseldorf
Tyll von Daniel Kehlmann
22.2. im D‘haus
Heinz Strunk – „Kein Geld Kein Glück Kein Sprit“
24.2. im zakk…