Eine Stadt als Klang wollte Heiner Goebbels in seiner 1994 erarbeiteten Komposition „Surrogate Cities“ abbilden. Sein rhythmisch kraftvolles Werk aus einem Stilmix von Jazz bis Elektronik bietet viel Raum für Assoziationen großstädtischen Lebens und macht die für urbane Räume typische Gleichzeitigkeit von Unvereinbarem hörbar. Ballettdirektor und Chefchoreograph Demis Volpi lässt sich von der Vielfarbigkeit der Klänge und dem Ideenreichtum des Werkes zu einem abendfüllenden abstrakten Ballett inspirieren. Tänzerisch erkundet er mit dem Ballett am Rhein die Großstadt als Durchgangsort, geprägt von den Menschen, die dort leben und sich begegnen. Diese Prägung wirkt in beide Richtungen: So, wie die Städte in ihren Unterschiedlichkeiten ihre Bewohner*innen beeinflussen, geben umgekehrt die Menschen ihrer Stadt ein Gesicht: temporär und im steten Wandel. Gemeinsam mit allen 45 Tänzer*innen des Ballett am Rhein sind die Düsseldorfer Symphoniker unter der Leitung von Vitali Alekseenok auf der Bühne des Düsseldorfer Opernhauses zu erleben und laden ab 26. April zum Klang und Tanzerlebnis „Surrogate Cities“ ein.
Weitere Infos und Tickets über www.operamrhein.de

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