Dass das so bleibt, wünscht Frau Liese – zusammen mit allen Demokratinnen und Demokraten. Und macht es sich auf den Stufen des Heinrich Heine Instituts gemütlich.
Der sonnige Oktober strahlte mit mir um die Wette – über die Klugheit und Besonnenheit unseres Kulturausschusses. Frau Miriam Koch verkündete, dass die AfD am 26. Oktober nicht in den Räumen des Instituts ihren Vortrag „RECHTE KULTURPOLITIK“ zu Gehör bringen könne. Sie begründete das mit notwendigen Neugestaltungen: es gäbe schon länger den Plan, „sowohl an der Fassade als auch im Innenraum, im Lesesaal, noch mehr auf Heine aufmerksam zu machen.“ Schließlich ist eine Heine-Preis-Woche vorgesehen und die frisch gewählte Preisträgerin (Nino Haratischwilli) wird in einem Raum geehrt werden, an dessen Wänden Heine Zitate stehen sollen wie „Alle Menschen, gleichgeboren“ oder „Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“. Matthias Helferich, der „freundliche Nazi“ wird zwar das gegenüberliegende Palais Wittgenstein beschallen können – aber lautstarke Proteste von draußen werden unüberhörbar sein. Wieder ein Grund zum Strahlen.
Am 2. November wird im Beatrice-Strauß-Zentrum, Marktstr. 2, um 19 Uhr die neue Ausstellung der Mahn-und Gedenkstätte (Mühlenstr. 29) eröffnet: „Düsseldorf 1941. Jahr der Eskalation“. Nach der Einführung geht es gemeinsam ins Museum. Das von Heine geahnte Unheil nahm ab 1941 rasant seinen mörderischen Lauf: Bücher hatten schon lange gebrannt, dann Menschen, Dörfer, Städte – die ganze Welt brannte. Angefangen hatte der Vernichtungswille schon lange vor der Machtergreifung der NSDAP.
„ES BEGINNT IMMER MIT DER SPRACHE“, sagt Matthias Brandt in seinem berührenden Buch: NEIN SAGEN (Kiepenheuer & Witsch). „Formuliert wird bewusst provokativ, aber oft nur in Andeutungen und Halbsätzen. So wird die Tür geöffnet für reaktionäres Gedankengut, ohne dass man selbst die Schwelle zum offenen Gesetzesbruch überschreitet.“
Von brutaler Sprache haben wir schon hinreichend Kostproben geliefert bekommen: Im Juli erst fragte ein Kabarettist in fröhlicher AfD-Runde, wann es denn endlich wieder einen Stauffenberg gäbe? Dieses Mal ging es gegen Merz.
Welchen Dreck wollen wir noch schlucken?! JETZT haben wir noch die Chance zum Widerstand und zum NEIN sagen. Noch riskieren wir nicht unser Leben. Primo Levi, der italienische Auschwitz-Überlebende warnte: „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“
Frau Liese wünscht: NIE WIEDER und lasst uns zusammen mutig unsere Demokratie beschützen, unsere Stadt und unsere Kinder – auch in Heinrich Heines Namen. SCHALOM
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Kraftvolle, farbenfrohe Nanas, blaue Pferde, Asia Pop und Feste, Filme, Theater, Konzerte und am Ende noch die Herbstferien
Frau Liese wünscht
Muss ich diesen Sommer durch die Röhre gucken?!
Wenn es um Sommer, Sonne, Freibad oder Meer geht, ja, das wird bis August so sein.
Buntstifte für Alle!
Hinter der knallbunten Stele strahlt Frau Liese über die kurz aufleuchtende Sonne.
VON WEIT UND NAH – GANZ NAH
TIKKUN OLAM (hebräisch für „Reparatur der Welt“) stammt aus der rabbinischen Literatur und bedeutet, die Welt besser und gerechter zu machen.
Frau Liese wünscht
im April in Farbe zu baden.
Was uns vom Karneval bleibt?
„MER BLIEVE BUNT, EJAL WAT KÜTT.“
Frau Liese wünscht
Mit Inselglück und Extrawurst
Frau Liese wünscht Ihnen ein gutes Neues Jahr.
Mögen Engel um uns sein – die brauchen nicht wie Bruno Ganz auszusehen; es können Nachbarn, Fremde, Freundinnen sein. Lasst uns im Neuen Jahr für unsere Mitmenschen Engel in Zuneigung und Wärme sein.
Vorhang auf zum „Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“
Jean Paul, ein fränkischer Dichter, der im 18. und 19. Jahrhundert ein richtiger Bestsellerautor war, meinte mit dem Paradies die Erinnerungen an die Kindheit.
Montags geöffnet – Montags offen – die Woche kann kommen...
Monday is good to me. Montags im Museum sein. Das geht im Aquazoo.
Das ist so eine Sache, das mit der Sonne:
scheint sie zu viel, geht es uns und der Natur schlecht, scheint sie zu wenig, ist alles trüb.
In die Sonne schauen
Ein Film, der ab 28. August in den Kinos läuft und der bisher schon großes Staunen und Verzückung entfesselt hat – darauf können wir uns freuen. Überhaupt ist das so eine Sache mit dem Freuen:
CHAGALL – und kein Ende?
Doch, leider, zumindest hier in Düsseldorf endet diese faszinierende, farbexplodierende Jahrhundertschau für uns am 10. August 2025.
Aufsetzen mochte ich ihn nicht – BEUYS’ HUT,
aber in seinen Kopf hätte ich gerne früher mal geschaut. Oder besser nicht?
Schönes finden.
Das wünscht sich Frau Liese – und begibt sich in diesem Frühsommer auf die Suche.
80 Jahre nach Kriegsende und Befreiung
DÜSSELDORF ERINNERT in einem Programmheft zur Gedenkveranstaltungsreihe von Januar bis Mai 2025
Frau Liese wünscht
„Grau, teure Freundin, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.“
Karneval, Kunst, Freigeist:
Stadtmuseum zeigt Ausstellung zu Jacques Tilly. 11.2. - 10.8.2025
Frau Liese wünscht
TODAY IS A GOOD DAY FOR A GOOD DAY
Frau Liese hat ein Teekesselchen zur rechten Zeit entdeckt
und bewegt sich aus dem November-Blues in einem anderen Takt, denn da dreht sich was.
Auf die Plätzchen, fertig los! Und dann noch Plastiktännchen in Pink
So schräg kam Weihnachten noch nie zu Frau Liese
Frau Liese wünscht
Abwarten und Tee trinken... Wie schwer ist das denn?!!
Auf die Kunst und das Leben
Der Herbst leuchtet in bunten Farben, es ist altweiberfein warm und es gibt Ferien und einen Feiertag.
IMAGINE
Diese innige Ballade aus den 70ern von Lennon-Ono sorgte am 10. August in Paris für magische Momente.