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VON WEIT UND NAH – GANZ NAH

TIKKUN OLAM (hebräisch für „Repa­ratur der Welt“) stammt aus der rabbinischen Literatur und bedeutet, die Welt besser und gerechter zu machen.

Frau Liese mag den handwerklichen Begriff und die nüchterne Erkenntnis, dass die Welt im gefährdeten Zustand ist und dringend Hilfe braucht – von jedem und jeder – auf ganz unterschiedlichen Plätzen und in unterschiedlicher Form. In dem Schlamassel Ver­ant­­­wor­tung übernehmen und Mensch sein – das ist eine universelle Aufgabe, für alle, die guten Willens sind.

Und das sind Jürgen Wahl von der ZICKE und sein tatkräftiges Gastroteam und Wim Dohrenbusch von APAMOYO. Sie sind besten Willens und großer Hoffnung, denn am 18. Mai gibt es in der ZICKE ein Charity-Dinner. Sehnsüchtig erwartet wird FELISTE. Eigentlich soll die junge Köchin am 18. Mai Küche und Gäste verzaubern, aber derzeit hadert sie noch mit schwerfälliger Bürokratie wegen der Aufent­haltsgenehmigung. Wim Dohrenbusch könnte ganze Lieder über Amtsmühlen singen. Er hat 10 Jahre als Afrika-Korrespondent in Nairobi gelebt. Nach seinem Ruhestand gründete er vor 10 Jahren den gemeinnützigen Verein APAMOYO, der es sich zum Ziel macht, junge Menschen in Kenia auf den Weg in eine qualifizierte Berufsausbildung, mit Hilfe von Stipendien, zu unterstützen. Eine von ca. 100 erfolgreichen Stipendiatinnen ist Feliste, die heute LEITERIN der Ausbildungsküche an ihrem ehemaligen College ist. Auf diese junge Frau warten wir nun ganz gespannt. Weiter können Sie sich in unserem Juni Heft von Wim Dohrenbusch über den Verein informieren lassen: (apamoyo.com) Übersetzt: Gemeinsam mit Herz. 
Für TIKKUN OLAM – und hier bei uns in der Carlstadt – ist das schon ganz schön gut! 

Für den 8.–10. Mai möchte Ihnen Frau Liese etwas besonders Reizvolles ans Herz und in die HAND legen, die ManufakTOUR. (manufaktour duesseldorf) Wir können an diesem Wochenende in offene Ateliers und Galerien spazieren – und auch selbst tätig werden.
Frau Liese wünscht viel Spaß beim Ausprobieren.

Meinem liebenswürdigen Nachbarn JIMU KOBAYASHI auf der Citadellstraße 10 wünsche ich viel neugierigen Besuch. Er führt da ein kleines, feines Keramikatelier. „Design your own mug“, so bietet er einen workshop an. Anmeldung unter (info@jimukobayashi.com) Ebefalls können Sie sich bei der bekannten ­Schmuckdesignerin und Galeristin ANNEMONE TONTSCH von der „Leichtigkeit des Seins“ beflügeln lassen. Unter diesem Titel gibt es am 8. Mai von 18.00 bis 20.00 eine Ausstellung mit specials – Schmuck aus Papier und geklöppelter Seide. „Passend zum Wonnemonat“ bietet die Galerie auch Workshops zum Selbstdesignen. (info@galerie-cebra.de) Andreasstr. 25 – Tel. 0211 323212

Frau Liese wünscht sich immer ganz viel Mitmach-Angebote für Groß und Klein – und feiert deswegen den gemeinnützigen Verein ManufakTOUR e.V. Der schafft es auch dieses Jahr mit über 70 Ausstel­lenden an 45 Standorten, dass eine solche Erkundung von Werkstätten, Hinterhöfen und bisher noch unbekannten Düsseldorfer Ecken auch für den Nachwuchs toll sein kann. 

Bis zum 9. Mai lässt sich ein Museumsbesuch mit Kindern im K20 sicherlich entspannt gestalten, indem die größte Ausstellungshalle des K20 b e s p i e l t wird. PLAYGROUND „rückt Kinder als zentrales Publikum des Museums in den Mittelpunkt und eröffnet einen gemeinsamen Raum für kreatives Spiel.“ Ich finde, dass so ein gemeinsames Spielen unserer ramponierten Welt auch gut tut. TIKKAN OLAM Zum Schluss noch ein Verweis auf eine der wunderbarsten Reparaturstellen unserer Stadt.

Frau Liese wirbt mit Herz und Verstand für den Verein MENTOR – die Leselernhelfer Düsseldorf e.V., Rochusstr. 28b – Tel. 0211 46840305.

Helfen wir Kindern, sich in dieser schön-schrecklichen Welt zurecht zu finden, denn Bücher lesen, „heißt wandern gehen in ferne Welten…“ (Jean Paul). Es weitet Herz und Sinne, lehrt über den Teller­rand zu schauen und kann empathische Gefühle für Menschen von fern und nah wecken. Vielleicht ist auch dies ein Beitrag zum Ausbessern unserer Welt. 

Frau Liese

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