Mir ist so, als sei ich, bis heute unvergessen, schon als junge Frau in eine gute Denkschule geraten, nämlich zu TEWJE, dem Milchmann (besser zu seinem Erfinder, Scholem Alejchem) bekannt auch durch das Musical ANATEVKA. Tewjes Art des inneren Dialogs, des Abwägens: „FUN EIN ZAIT… FUN DER ANDERER ZAIT…“ Ja, das prägt mich bis heute.
Einerseits – Andererseits
Einerseits freue ich mich, dass ich dieses Jahr den Sommer zur notwendigen Reparatur meiner Augen nutzen kann, andererseits ist FRAU LIESE EINE ANGSTHÄSIN. Einerseits bin ich froh über den enormen medizinischen Fortschritt, andererseits beklage ich Einschränkungen. Auf der einen Seite vermisse ich das Schwimmen, auf dr anderen Seite freue ich mich über Alternativen. Gern umrunde ich in der Eifel Maare, die Gucklöcher in unsere Geschichte. Statt ins Freibad wird es mich wieder mal in den Skulpturenpark WALDFRIEDEN nach Wuppertal ziehen. EMOTION IN MOTION. REBECCA HORN 16.3. –30.8. Tony Cragg, der überragende, vielseitige Bildhauer, dem wir dieses bergische Waldmärchen verdanken (seit 2008), nennt das Schaffen der Künstlerin etwas flapsig: „Berührend und rührselig.“ Rebecca Horn, (leider vor 2 Jahren verstorben), BERÜHRT mich mit ihren kinetischen (bewegten) Objekten sehr und lässt mich kindlich SELIG, glücklich staunen. Bewegung ist wirklich ein MOTOR ihrer zauberhaften Kunst. Beispiele: DER TURM DER NAMENLOSEN – Ein Denkmal der zarten Zerbrechlichkeit. Aus ineinander verkeilten Holzleitern bildet sich so etwas wie ein GEIGENBAUM, kleine Motoren lassen Violinen erklingen, als würde sich ein unsichtbares Orchester einstimmen. Diese Installation widmete sie 1994 in Wien den Opfern der Jugoslawienkriege. Damals ergriff die Skulptur manche Betroffene derart, dass sie sich mit eigenen Instrumenten dazustellten, um in das KUNSTKONZERT einzustimmen. POETISCH und POLITISCH, zart und zärtlich, kraftvoll und klug initiieren die 14 ausgestellten kinetischen Skulpturen Träume und lustvolle Gedankensprünge. Wenn ein kopfüber von der Decke hängender Flügel in regelmäßigen Abständen aufbricht, die Tasten hervorschnellen und eigentümliche Klänge ertönen, bevor das Instrument sich wieder schließt, dann ist das MAGIE – und FRAU LIESE WÜNSCHT MEHR DAVON.
Die Bäume und die ausgestellten Kunstwerke setzen soviel Gutes frei, dass ich, wie von einem Grünbad erfrischt, schnuppernd durch den Hofgarten laufe und denke – sehr frei nach Rilke: Herr, der Sommer ist sehr groß – weil voll von Lindenblütenduft. Es ist gut, dass ich hier sein darf.
Einerseits ist Lesen noch nicht so einfach, andererseits rieche ich diese Lieblingsjahreszeit gierig, wie auf Vorrat, in mich hinein. Einerseits habe ich etwas Angst vor dem Getümmel auf der Kirmes, andererseits bin ich ganz vorfreudig, weil ich spätestens zur Kirmeszeit mit beiden Augen das farbenprächtige Spektakel genießen kann. Und HÖREN, das mag ich auch: die, von der SCHÄL SICK gewehte Musik, Stimmfetzen und das Tuten der Schiffe. Da die Kirmes noch bis zum 26. 7. dauert, werde ich bis dahin auch riechend sommerselig sein: gebrannte Mandeln, Würstchen und Backfisch… dafür werfe ich mich dann auch mal ins Gewusel!
SUMMER IN THE CITY
Einerseits vermisse ich Sie bis zum Septemberheft jetzt schon, andererseits freue ich mich auf das Interessante, Schöne und Gute, das ich wie ein Trüffelschweinchen für Sie in der Ferienzeit aufstöbern will. FRAU LIESE WÜNSCHT EINEN GLÜCKSELIGEN SOMMER.
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Buntstifte für Alle!
Hinter der knallbunten Stele strahlt Frau Liese über die kurz aufleuchtende Sonne.
VON WEIT UND NAH – GANZ NAH
TIKKUN OLAM (hebräisch für „Reparatur der Welt“) stammt aus der rabbinischen Literatur und bedeutet, die Welt besser und gerechter zu machen.
Frau Liese wünscht
im April in Farbe zu baden.
Was uns vom Karneval bleibt?
„MER BLIEVE BUNT, EJAL WAT KÜTT.“
Frau Liese wünscht
Mit Inselglück und Extrawurst
Frau Liese wünscht Ihnen ein gutes Neues Jahr.
Mögen Engel um uns sein – die brauchen nicht wie Bruno Ganz auszusehen; es können Nachbarn, Fremde, Freundinnen sein. Lasst uns im Neuen Jahr für unsere Mitmenschen Engel in Zuneigung und Wärme sein.
Vorhang auf zum „Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“
Jean Paul, ein fränkischer Dichter, der im 18. und 19. Jahrhundert ein richtiger Bestsellerautor war, meinte mit dem Paradies die Erinnerungen an die Kindheit.
Montags geöffnet – Montags offen – die Woche kann kommen...
Monday is good to me. Montags im Museum sein. Das geht im Aquazoo.
Das ist so eine Sache, das mit der Sonne:
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Ein Film, der ab 28. August in den Kinos läuft und der bisher schon großes Staunen und Verzückung entfesselt hat – darauf können wir uns freuen. Überhaupt ist das so eine Sache mit dem Freuen:
CHAGALL – und kein Ende?
Doch, leider, zumindest hier in Düsseldorf endet diese faszinierende, farbexplodierende Jahrhundertschau für uns am 10. August 2025.
Aufsetzen mochte ich ihn nicht – BEUYS’ HUT,
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Das wünscht sich Frau Liese – und begibt sich in diesem Frühsommer auf die Suche.
80 Jahre nach Kriegsende und Befreiung
DÜSSELDORF ERINNERT in einem Programmheft zur Gedenkveranstaltungsreihe von Januar bis Mai 2025
Frau Liese wünscht
„Grau, teure Freundin, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.“
Karneval, Kunst, Freigeist:
Stadtmuseum zeigt Ausstellung zu Jacques Tilly. 11.2. - 10.8.2025
Frau Liese wünscht
TODAY IS A GOOD DAY FOR A GOOD DAY
Frau Liese hat ein Teekesselchen zur rechten Zeit entdeckt
und bewegt sich aus dem November-Blues in einem anderen Takt, denn da dreht sich was.
Auf die Plätzchen, fertig los! Und dann noch Plastiktännchen in Pink
So schräg kam Weihnachten noch nie zu Frau Liese
Frau Liese wünscht
Abwarten und Tee trinken... Wie schwer ist das denn?!!
Auf die Kunst und das Leben
Der Herbst leuchtet in bunten Farben, es ist altweiberfein warm und es gibt Ferien und einen Feiertag.
IMAGINE
Diese innige Ballade aus den 70ern von Lennon-Ono sorgte am 10. August in Paris für magische Momente.
Geburtstag im Sommer.
Fast alle sind weg. Zeit zu lesen. Das neue Buch ALTERN kommt da gerade recht, vor allem wenn es von Elke Heidenreich geschrieben ist. (2024 Hanser Berlin)
Leben, Lieben, Lernen
Das Leben sollte ein fortwährendes Lernen sein – in dem Sinne, dass empathische, angstfreie Neugier uns immer erhalten bleiben möge.
Frau Liese wünscht
sich jeden Tag Pelemele