Wünscht sich die großartige Düsseldorfer Bildhauerin Katharina Fritsch. Und das hat unserem neuen Intendanten Andreas Karlaganis so gefallen, dass er sich ausdrücklich für seine zukünftige Arbeit am Schauspielhaus davon inspirieren lässt, denn: „darin steckt ein zutiefst demokratischer Gedanke... – die Gemeinschaftlichkeit ästhetischen Erlebens im geteilten Raum des Theaters und die Euphorie, die daraus entstehen kann.“ (aus dem neuen Spielzeitheft) Das wünscht sich Frau Liese auch – vor allem tiefe Freude, und tatsächlich etwas Glanz, Magie und neue Erfahrungen, Entdeckungen fremder Welten – und das in Gemeinschaft. Das kann so ein Fest für alle Sinne sein. KUNST WÄSCHT DEN STAUB DES ALLTAGS VON DER SEELE (Pablo Picasso). Das habe ich so, als junges Mädchen, in meinem ersten Erwachsenenstück erlebt: MUTTER COURAGE (Brecht), bis heute unvergessen, diese atemlose Spannung und die heftig widerstreitenden Gefühle. Schulärger, häusliche Konflikte, Liebeskummer... alles war für geraume Zeit weg und am nächsten Tag fühlte sich der Alltag so an, dass ich mal andere Blicke auf meine Probleme riskieren konnte. Es gab plötzlich mehr Farben, mehr Räume und viele Richtungen. Mehr Weite. Das wünscht sich Frau Liese auch heute noch – diesen Glanz – für alle. Ich freue mich auf die neue Spielzeit und lese bereits seit einiger Zeit ein Buch, das mich ganz und gar vorbereitet auf die verwandelnde Kraft von Theater: JUDI DENCH SHAKESPEARE, der Mann, der die Miete zahlte. (Dörlemann) Nicht nur, dass es sich unglaublich spannend liest, sondern es ist auch urkomisch, wie sie im heitersten Dialog mit einem vertrauten Schauspielerfreund über ihr glanzvolles, leidenschaftliches Theaterleben erzählt. Frau Liese wünscht Ihnen allen diesen puren Lesegenuss. Frau Liese wünscht sich außerdem für dieses Heft, dass Sie meinem jungen Freund Joshua folgen, wenn er unseren Treffpunkt OHME JUPP (Ratingerstraße) verlässt, um uns auf seinen Spaziergang mitzunehmen. // Frau Liese
FRAU LIESE WÜNSCHT UND JOSHUA SPAZIERT.
Dafür verabschieden wir uns, und so zieht es mich zuerst durch das Fledermausland der Neubrückstraße, bis ich vorm Salon stehen bleibe, mich auf die davorliegende Treppe setze, unzählige Begegnungen erfahre und erst morgens wieder aufstehe. Nebenan werde ich am zweiten Septemberwochenende bei Between Books wieder ein bisschen bummeln und basteln können, fällt mir dabei ein. Es wird mich weitertreiben, vorbei an der einnehmenden Baustelle des Carsch-Hauses: öffentlicher Raum, der seit zweitausenddreiundzwanzig aus denselben Gründen blockiert wird, aus denen Muttersöhnchen Benko nun durch Gitterstäbe auf den Rasen schaut. Beim unentwegten Trödeln passiere ich noch zahlreiche Büdchen, die bereits mit Plakaten für den fünften September werben. Wenig Schlaf verspricht dieses Wochenende, wenn den gesamten Tag drauf beim zakk Straßenfest geschlendert wird, gelabert und getrunken. Vorher und nachher streife ich weiter. Treibe. Noch durch die ganze Stadt vermutlich.Frau Liese und Joshua wünschen Ihnen und uns jetzt erstmal einen aufweckenden Ruck durch Deutschland, wenn die wahrscheinlich (hoffentlich nicht) desaströsen Wahlergebnisse feststehen. Der zyklische Lauf der Dinge beschäftigt uns. Den MUT verlieren wollen wir aber nicht. // Joshua
Frau Liese wünscht der eindrücklichen Alptraum-Skulptur im K20 aufmerksamen Besuch: Katharina Fritsch MANN UND MAUS
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Muss ich diesen Sommer durch die Röhre gucken?!
Wenn es um Sommer, Sonne, Freibad oder Meer geht, ja, das wird bis August so sein.
Buntstifte für Alle!
Hinter der knallbunten Stele strahlt Frau Liese über die kurz aufleuchtende Sonne.
VON WEIT UND NAH – GANZ NAH
TIKKUN OLAM (hebräisch für „Reparatur der Welt“) stammt aus der rabbinischen Literatur und bedeutet, die Welt besser und gerechter zu machen.
Frau Liese wünscht
im April in Farbe zu baden.
Was uns vom Karneval bleibt?
„MER BLIEVE BUNT, EJAL WAT KÜTT.“
Frau Liese wünscht
Mit Inselglück und Extrawurst
Frau Liese wünscht Ihnen ein gutes Neues Jahr.
Mögen Engel um uns sein – die brauchen nicht wie Bruno Ganz auszusehen; es können Nachbarn, Fremde, Freundinnen sein. Lasst uns im Neuen Jahr für unsere Mitmenschen Engel in Zuneigung und Wärme sein.
Vorhang auf zum „Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“
Jean Paul, ein fränkischer Dichter, der im 18. und 19. Jahrhundert ein richtiger Bestsellerautor war, meinte mit dem Paradies die Erinnerungen an die Kindheit.
Montags geöffnet – Montags offen – die Woche kann kommen...
Monday is good to me. Montags im Museum sein. Das geht im Aquazoo.
Das ist so eine Sache, das mit der Sonne:
scheint sie zu viel, geht es uns und der Natur schlecht, scheint sie zu wenig, ist alles trüb.
In die Sonne schauen
Ein Film, der ab 28. August in den Kinos läuft und der bisher schon großes Staunen und Verzückung entfesselt hat – darauf können wir uns freuen. Überhaupt ist das so eine Sache mit dem Freuen:
CHAGALL – und kein Ende?
Doch, leider, zumindest hier in Düsseldorf endet diese faszinierende, farbexplodierende Jahrhundertschau für uns am 10. August 2025.
Aufsetzen mochte ich ihn nicht – BEUYS’ HUT,
aber in seinen Kopf hätte ich gerne früher mal geschaut. Oder besser nicht?
Schönes finden.
Das wünscht sich Frau Liese – und begibt sich in diesem Frühsommer auf die Suche.
80 Jahre nach Kriegsende und Befreiung
DÜSSELDORF ERINNERT in einem Programmheft zur Gedenkveranstaltungsreihe von Januar bis Mai 2025
Frau Liese wünscht
„Grau, teure Freundin, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.“
Karneval, Kunst, Freigeist:
Stadtmuseum zeigt Ausstellung zu Jacques Tilly. 11.2. - 10.8.2025
Frau Liese wünscht
TODAY IS A GOOD DAY FOR A GOOD DAY
Frau Liese hat ein Teekesselchen zur rechten Zeit entdeckt
und bewegt sich aus dem November-Blues in einem anderen Takt, denn da dreht sich was.
Auf die Plätzchen, fertig los! Und dann noch Plastiktännchen in Pink
So schräg kam Weihnachten noch nie zu Frau Liese
Frau Liese wünscht
Abwarten und Tee trinken... Wie schwer ist das denn?!!
Auf die Kunst und das Leben
Der Herbst leuchtet in bunten Farben, es ist altweiberfein warm und es gibt Ferien und einen Feiertag.
IMAGINE
Diese innige Ballade aus den 70ern von Lennon-Ono sorgte am 10. August in Paris für magische Momente.
Geburtstag im Sommer.
Fast alle sind weg. Zeit zu lesen. Das neue Buch ALTERN kommt da gerade recht, vor allem wenn es von Elke Heidenreich geschrieben ist. (2024 Hanser Berlin)
Leben, Lieben, Lernen
Das Leben sollte ein fortwährendes Lernen sein – in dem Sinne, dass empathische, angstfreie Neugier uns immer erhalten bleiben möge.