Am Sonntag, 12. April 2026, um 18.30 Uhr feiert die Deutsche Oper am Rhein im Opernhaus Düsseldorf die Premiere von Elektra. Der dichtgewebte Einakter für riesiges Orchester und dramatische Stimmgewalt konfrontiert uns bis heute mit den Extremen der menschlichen Psyche. Ein Fall für Stephan Kimmig: Der in Schauspiel und Oper für starke Psychogramme gefeierte Regisseur und sein Team sind zum ersten Mal an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast und davon überzeugt, dass die Geschichte, die Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal 1909 aus der Orestie des Aischylos extrahierten, heute so aktuell ist wie in der Antike.
Das Geschlecht der Atriden ist vom Fluch der Rache vergiftet, und so ist auch Elektra davon besessen, ihren geliebten Vater Agamemnon zu rächen und dafür die mordende Mutter und deren Liebhaber zu töten. Verzweifelt und rau bohrt sie sich in ihren Hass, und während ihre Schwester Chrysothemis die Gefolgschaft verweigert, wartet Elektra auf die Ankunft ihres Bruders Orest, der die Rache vollstrecken soll. Gleiches wird mit Gleichem vergolten – und doch fragt Stephan Kimmig aus der Perspektive unserer Gegenwart, was es braucht, um aus der Spirale der Gewalt hinauszufinden. Wie können über Generationen vererbte Verletzungen und Traumata überwunden werden? Gelingt die Befreiung von Hass und Gewalt?
Chefdirigent Vitali Alekseenok führt die Düsseldorfer Symphoniker und das hochkarätige Ensemble durch die expressive und farbenreiche Partitur, die das Drama in seiner ganzen Wucht und feinen Schattierungen fühlbar macht. Magdalena Anna Hofmann gibt ihr Haus- und Rollendebüt als Elektra, Liana Aleksanyan ist ihre Schwester Chrysothemis, Richard Šveda ihr Bruder Orest. Ehrenmitglied Linda Watson kehrt als Klytämnestra auf die Bühne ihres langjährigen Ensembles zurück.
Tickets und weitere Informationen: www.operamrhein.de

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