Die letzte Premiere im Kleinen Haus ist eine große Farce über das Theater, ein lustvolles und bissiges Nachdenken über die eigene Kunst. Die Inszenierung ist eine der Abschiedsinszenierungen (nach »Das Buch der Unruhe« und gefolgt von »Die unendliche Geschichte«), mit denen sich die aktuelle künstlerische Leitung von Düsseldorf verabschiedet.
Der selbsternannte Staatsschauspieler Bruscon zieht mit seiner Familie von Ort zu Ort. Einst spielte er in Berlin den Faust und in Zürich den Mephisto. Aber das ist lange her. Heute im Gepäck: »Das Rad der Geschichte« – ein Jahrhundertwerk aus eigener Feder und eine Komödie, die eigentlich eine Tragödie ist, weil wir aus ihr bekanntlich nichts lernen können. Der Schauspieler tourt durch die dunkelste Provinz, steigert sich in abendfüllende Schimpftiraden und rechnet schonungslos ab mit allem: der Bühnenkunst an sich und der eigenen Familie. So richtig Theater machen, das kann er. Und um den Preis der eigenen Lächerlichkeit verteidigt Bruscon bis zuletzt, was ihm am wichtigsten ist – das Theater. Mit dem »Theatermacher« zeichnete Thomas Bernhard das bizarre wie einfühlsame Porträt eines Künstlers zwischen Lampenfieber und Selbstvernichtung. Regisseurin Christina Tscharyiski arbeitet u. a. regelmäßig in Berlin, Frankfurt, Wien und Zürich. In Düsseldorf erzählt sie die Geschichte des Familientyrannen mit einem Frauenensemble um Rosa Enskat. Ergänzt wird Bernhards Text durch einen Monolog des österreichischen Dramatikers Ferdinand Schmalz.
Der Theatermacher von Thomas Berhard
Premiere im Kleinen Haus am 16.4.
Mit: Rosa Enskat, Minna Wündrich, Alisa Lien Hrudnik, Flavia Berner, Sophie Stockinger
Regie: Christina Tscharyiski
Bühne: Dominique Wiesbauer
Kostüm: Janina Brinkmann
Musik: Kyrre Kvam
Licht: Konstantin Sonneson
Dramaturgie: Stijn Reinhold
D‘haus
Gustaf-Gründgens-Platz 1
40211 Düsseldorf
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Telefon (Zentrale) 0211. 85 230
info@duesseldorfer-schauspielhaus.de
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