Mitten in der Stadt, nur wenige Schritte vom Carlsplatz entfernt, verbindet das Maxhaus historischen Charme mit einem vielseitigen kulturellen und gesellschaftlichen Programm. Konzerte, Lesungen, Filmabende, Kunst- und Diskussionsformate sowie spirituelle Angebote schaffen Räume für Begegnung, Austausch und Besinnung.
Eine Auswahl der Frühjahrs-Highlights:
Chormusik und Mitsing-Konzerte
Unter dem Motto „Singen macht glücklich“ stehen mehrere Veranstaltungen im März. Am 7. März lädt Komponist Helge Burggrabe zunächst zu einem Gesangsworkshop ein. Abends findet das kostenlose Hagios-Friedenskonzert statt, das zwischen meditativer Stille und vielstimmigem Gesang die Maxkirche in einen weiten Klangraum verwandelt.
Beim Mitsing-Abend „Sing mit! Sing it!“ am 12. März mit Barbara Decker stehen diesmal Lieder über Natur, Frühling und die Schönheit der Schöpfung im Mittelpunkt.
Ein starkes Zeichen für Vielfalt setzt der Chor WOW – Women of Wuppertal am Weltfrauentag, 8. März: Sängerinnen aus unterschiedlichen Ländern präsentieren Lieder in ihren Herkunftssprachen – ein musikalisches Plädoyer für Respekt und ein friedliches Miteinander.
Wer Chormusik klassisch bevorzugt, darf sich am 25. April auf den Bachverein Düsseldorf freuen. Unter dem Titel „Frühlingsahnung“ interpretiert das Ensemble Chormusik aus sechs Jahrhunderten und spannt einen klangvollen Bogen durch die Geschichte der Vokalmusik.
Musikalische Vielfalt zwischen Tradition und Gegenwart
Auch instrumental und genreübergreifend hat das Frühjahrsprogramm einiges zu bieten. Am 13. März spannt das Multiphonic Saxophon Quartett einen Bogen von Johann Sebastian Bach bis zur Minimal Music von Philip Glass.
Am 26. März ist mit Johnny and the Yoahoos eine Bluegrass-Folk-Americana-Band zu Gast, die mit mehrstimmigem Gesang, akustischen Instrumenten und mitreißender Spielfreude amerikanische Roots-Music auf die Bühne bringt.
Internationale Klangfarben stehen schließlich am 10. April im Mittelpunkt, wenn das Firasso Klezmer Trio mit einem temperamentvollen Mix aus Klezmer, Tango und Balkanmusik auftritt – virtuos, emotional und voller musikalischer Begegnungen.
Film und Lesungen: Erinnerung, Verantwortung, Gegenwart
Im Frühjahr lädt das Maxhaus zu drei eindrucksvollen Veranstaltungen, die sich mit deutscher Geschichte, politischer Verantwortung und ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart befassen.
Den Auftakt macht am 5. März der Journalist Holger Stark. In seiner Lesung aus „Das erwachsene Land“ diskutiert er die aktuellen politischen Entwicklungen zwischen Deutschland und den USA sowie Deutschlands Rolle in der Weltpolitik.
Am 24. März folgt der preisgekrönte Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“, der an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 erinnert und die späte Wiederentdeckung bewegender Solidaritätsbriefe erzählt. Die persönliche Spurensuche eines Überlebenden wurde unter anderem mit dem Panorama-Publikumspreis der Berlinale 2025 ausgezeichnet.
Den Abschluss bildet am 23. April die Lesung des Historikers Götz Aly. In seinem neuen Buch „Wie konnte das geschehen?“ analysiert er die Herrschaftsmethoden der Nationalsozialisten und zeigt, welche Mechanismen bis heute fortwirken.
Weitere Informationen und das vollständige Programm:
www.maxhaus.de
Maxhaus – Katholisches Stadthaus,
Schulstr. 11, 40213 Düsseldorf,
Tel. 0211/9010252

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1984 – Dystopie 2.0 von Kim Langner
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Es gibt kein Foto von meinen Eltern und mir (bis es eines gab)
Ein Solo über Bilder, Körper und Erinnerung am tanzhaus nrw
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