Wer Theater, Social Media und gesellschaftliche Entwicklungen zusammendenken möchte, ist bei ON/LIVE 2026 richtig. Von Freitag, 24. April bis Sonntag, 26. April lädt das FFT Düsseldorf (Konrad-Adenauer-Platz 1) zur neuen Ausgabe der Digitalwerkstatt ein. Drei Tage lang wird das Smartphone zum Bühnenportal, das Theater zum gesellschaftlichen Lernort und die Bühne zum Labor für digitale Empathie, Aktivismus und queere Zukunftsentwürfe.
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Auseinandersetzung mit digitalen Räumen, in denen sich Meinungen formieren, Communities entstehen – und die nicht zuletzt auch ein Nährboden für Radikalisierung sein können. Das Kollektiv onlinetheater.live öffnet diese Blackbox mit seiner Lecture-Performance „MYKE – Hacking the Manosphere“. Ausgezeichnet mit dem Theaterpreis FAUST 2025 und dem Förderpreis des Landes NRW, untersucht die Produktion am Freitag- und Samstagabend, wie antifeministische Influencer auf TikTok junge Männer erreichen. Die Künstler*innen berichten von ihrer eigenen Intervention auf der Plattform: einer Videokampagne, die toxischen Männlichkeitsbilder mit empathischen Erzählungen begegnet. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Gespräch. Wer selbst aktiv werden möchte, kann am Samstag an dem Workshop „Künstlerische Deradikalisierungsstrategien auf Social Media“ teilnehmen. onlinetheater.live berichten davon, wie Inhalte gestaltet sein müssen, um alternative Botschaften in die „Manosphere“ zu bringen, und wie digitale Räume solidarischer gestaltet werden können.
Am Freitagabend beleuchten die Medienforscher*innen Julia Bee und Philipp Hohmann in ihrem Impulsvortrag „Was tun gegen Plattformmacht?“, wie kommerzielle Plattformen gesellschaftliche Debatten prägen, welche Risiken Filterblasen bergen und wo Zivilgesellschaft und Kunst trotzdem Handlungsspielräume finden. Emotional und poetisch wird es in der Performance AFTERLIVES von Henrike Iglesias & Miss Theatre. Mit Publikum, das die Performance gleichzeitig in Düsseldorf und Bangkok erlebt, entsteht ein geteiltes, Theatererlebnis. Das Smartphone wird zum Fenster in parallele Realitäten. Das Stück erkundet queere Politiken des Sterbens, des Zusammenlebens und die Frage, wie wir füreinander da sein können, auch wenn wir räumlich getrennt sind. AFTERLIVES ist am Festivalwochenende insgesamt vier Mal zu sehen: Jeweils um 14 und 16 Uhr am Samstag und Sonntag. Alle Informationen und Tickets zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es unter fft-duesseldorf.de.
Freitag, 24. April bis Sonntag, 26. April
ON/LIVE 2026
FFT Düsseldorf im Kap1
Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
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info@fft-duesseldorf.de
www.fft-duesseldorf.de

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