Mounia Nassangar, eine internationale Waacking-Ikone, eröffnet mit ihrem hochenergetischen Stück STUCK am 12. und 13. September die Spielzeit am tanzhaus nrw. Einem breiten Publikum wurde sie durch Jean-Paul Gaultiers berührende Fashion Freak Show in Paris und Gaspar Noés preisgekrönten Film Climax bekannt. Sie choreografierte das Musikvideo für SMS von Aya Nakamura, in dem sie auch selbst zu sehen ist, und übernahm mehrfach die Bewegungsregie für die Künstlerin Kelela. In ihrem ersten eigenen Bühnenstück STUCK tanzen fünf herausragende Tänzer*innen, deren Körperbeherrschung, Ausdruckskraft und Musikalität faszinieren. Sie folgen nicht dem Beat, der Beat folgt ihnen! Ihre Körper und ihre Geschichten sind unterschiedlich, aber sie teilen eine starke Erfahrung: die Dringlichkeit des Tanzes und des Ausdrucks. In STUCK verwandelt Tanz innere und äußere Zwänge in Freiheit und Selbstbestimmung.
Der in den 1970er Jahren in Los Angeles entstandene Tanzstil Waacking bietet queeren Menschen eine Plattform für Ausdruck und Sichtbarkeit. In den Disco-Clubs wurde Waacking zu einem Ausdruckstanz, um sich gegen Rassismus, Sexismus, Homo- und Transphobie zu wehren und eben jene Aspekte der eigenen Identität zu zelebrieren, die auch gegenwärtig oft noch abgewertet werden: Vulnerabilität, Emotionalität, Femininität.
Waacking – das sind rotierende Armbewegungen, Posen und Betonung der Ausdruckskraft, alles in Verbindung mit treibender Disco-Musik. STUCK bietet die rare Gelegenheit, Waacking in Form eines Bühnenstücks zu erleben. Die anspruchsvolle Inszenierung eignet sich für Besucher*innen ab 14 Jahren. Das tanzhaus nrw bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit dem kostenlosen Vermittlungsformat Physical Introduction, Workshop und Party an.
Das internationale Gastspiel ist eingebettet in das von Saïdo Lehlouh kuratierte Programm Which Bodies, der ersten Ausgabe des Projekts Tanzt euch zusammen! Choreografien der Begegnung. Which Bodies initiiert künstlerische Verbindungen zwischen Worringer Platz und tanzhaus nrw und findet in Kooperation mit WPKultur statt. Which Bodies fragt: Wie begegnen sich Körper in urbanen Räumen? Welche Körper werden sichtbar – und welche übersehen? Wer profitiert von den bestehenden Strukturen – und wer wird ausgeschlossen?
Im Zentrum steht eine fotografische Installation, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Fotografen Ludovic Schuld, der die lokale Musik-, Street- und Tanzszene intensiv begleitet, und der Choreografin und Tänzerin Ruby unter Einbindung von Bewohner*innen des House of Friends. Die Installation dokumentiert reale Begegnungen auf dem Worringer Platz und inszeniert zugleich Momente von Nähe, Zärtlichkeit und Gemeinschaft.
In einer performativen Lesung der Autorin Olga Karaseva, des*der Tänzers*in Suzanne Degennaro, aus dem Cast von STUCK, und dem Musiker Carl-Noë Struck werden neue Narrative über den Worringer Platz entwickelt: Geschichten, die (noch) nicht Realität sind, es aber werden könnten. Den Abschluss von Which Bodies macht das partizipative Choreografieprojekt Physical Encounters, das über eine Woche hinweg an die 50 Menschen aus der Nachbarschaft, Tänzer*innen und Nicht-Tänzer*innen zusammenbringt. Fragilität und Stärke, Nähe und Distanz rahmen eine tänzerische Suche nach Zugehörigkeit und Verbundenheit. In einem Showing werden die Arbeitsergebnisse von Physical Encounters einem Publikum im Großen Saal des tanzhaus nrw als eine Reise präsentiert, in der sich Grenzen zwischen Performer*innen und Zuschauer*innen auflösen.
Es ist viel los am Eröffnungswochenende: Tanzen wir uns zusammen, treffen wir uns im tanzhaus nrw sowie auf und um den Worringer Platz herum. Viele der Veranstaltungen sind kostenlos, aber die Anzahl an Plätzen begrenzt. Anmelden kann man sich unter www.tanzhaus-nrw.de

20 Jahre „Mehr als willkommen“
Feiern Sie mit dem Maxhaus Geburtstag!
Shift the Vibe
Mit dem Festival Claiming Common Spaces starten FFT Düsseldorf und tanzhaus nrw gemeinsam in die neue Spielzeit
Mehr Beweglichkeit in Körpern und Köpfen beim Festival Claiming Common Spaces (10.-13.9.)
FFT und tanzhaus nrw eröffnen gemeinsam die neue Spielzeit
Düsseldorf Festival! 2026
16. September bis 4. Oktober
22. Niederrhein Musikfestival
Klangräume Rheinland am 18. und 25. September
NRW-Slam 2026
im Neanderland im Kreis Mettmann (18. bis 20. Sept. 2026)
PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG von Heinrich von Kleist
Eröffnungspremiere am 18.9. im D'Haus
Spielzeitstart im D‘haus
Ab dem 18. September im Großen Haus
FANNY UND ALEXANDER
Premiere am 19.9. im D‘haus
Spektakuläre Saisoneröffnung mit Igor Levit
18./20./21. September in der Tonhalle
Internationales Düsseldorfer Orgelfestival
26. September bis 1. November 2026
Jazz und Weltmusik für alle!
Noch drei Open Air-Konzerte am Musikpavillon zwischen Schauspielhaus und Schloss Jägerhof.
Niederrhein Musikfestival „Klangräume Rheinland“
23. August – 4. Oktober 2026 in Düsseldorf, Neuss, Mönchengladbach, Jüchen und Nettetal
Ratinger Sommerbühne
trumpft auf mit Comedy, Musik und einem prominenten Fußball-Talk
Der Herbst im Kom(m)ödchen
Programm-Vorschau
DÜSSELDORF FESTIVAL!
Vorschau: 16.9.-4.10.2026
Was ihr wollt
Am 2.7. im Großen Haus
Der Fall McNeal
Am 2.7. im Kleinen Haus
Das Buch der Unruhe
Am 3.7. im Großen Haus
Songs for Drella
Am 4.7. im Kleinen Haus
„Endstation Sehnsucht“
der Literatur- und Filmklassiker als Ballett von John Neumeier
Der Theatermacher
Am 10.7. im Kleinen Haus
Kopfüber ins Abenteuer
Tanzstück „Drunter und Drüber“ am 11.7. im FFT
Freude, Trost und Hoffnung
Motetten von Bach, Mendelssohn, Brahms und Distler am 12. 7. in St. Lambertus
LAGA Neuss
Dialoges on Nature – Naturlyrik & Musik