Vor genau 100 Jahren wurde das Planetarium am Ehrenhof eröffnet, das heute die Tonhalle ist. Gleich mehrere Konzerte widmen sich im Laufe des Jahres diesem Jubiläum. Ein besonderer Höhepunkt verspricht das Konzert des Jugendsinfonieorchesters der Tonhalle am 1. März zu werden, denn das Programm passt perfekt zum Spielort: Die Jugendlichen spielen Gustav Holsts geniales Werk „Die Planeten“, das gut zehn Jahre vor der Errichtung der Tonhalle komponiert wurde.
Jeder Satz der siebenteiligen Orchestersuite ist einem Planeten unseres Sonnensystems gewidmet: Mars, Venus, Merkur, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Selbst wer noch nie ein klassisches Konzert gehört hat, wird Holsts magischen Melodien wiedererkennen, denn seine „Planeten“ gehören zu den einflussreichsten Werken des 20. Jahrhunderts und haben insbesondere die Popkultur nachhaltig geprägt.
John Williams ließ sich von ihnen für seinen Soundtrack zu „Star Wars“ inspirieren und nutzte Marschmotive aus „Mars“, um etwa die Auftritte von Darth Vader zu vertonen und bedrohliche Klangwelten zu schaffen. Hans Zimmer, James Horner und Jerry Goldsmith schauten sich für ihre Filmmusik epische Bläser, ostinate Rhythmen und monumentale Klangflächen ab. Der typische „Holst-Sound“ wurde praktisch zur Blaupause für Science-Fiction- und Fantasy-Filme. Auch in der Pop- und Rockmusik findet man massenhaft kosmische „Holst“-Zitate, etwa im Progressive Rock von Emerson, Lake & Powell oder bei David Bowie und King Crimson. Videogames mit Raumfahrt- und Fantasythemen greifen ebenfalls häufig auf typische Klangmuster aus „Die Planeten“ zurück.
Das Jugendsinfonieorchester widmet sich bei seiner musikalischen Reise ins Weltall aber nicht nur den sieben Planeten, sondern auch der Sonne und der Erde: Neben Holsts Orchestersuite spielen die jungenMusikerinnen und Musiker unter der Leitung von Peter Kuhn die „Helios-Ouvertüre“ von Carl Nielsen, die den Lauf der Sonne an einem Tag nachzeichnet. Und schließlich geht es mit Mahlers intimen „Fünf Liedern nach Gedichten von Friedrich Rückert“ auch umunsere Heimat, den Planeten Erde.
Bariton Julian Orlishausen wird die Stücke gemeinsam mit dem Jugendsinfonieorchester zum Klingen bringen. Unser Schicksal, die Natur, die Schönheit der Harmonie und die Angst vor dem Verfall – dies alles hat Gustav Mahler kunstvoll in seinem Lieder-Zyklus verarbeitet, wobei ihm mit „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ wohl eines der stillsten und zugleich berühmtesten Lieder der Musikgeschichte gelungen ist.

Einsamkeit. Fluch & Segen
Das Maxhaus widmet sich einem Gefühl mit vielen Gesichtern
Veranstaltungsreihe „Rampenlicht“ in der Stadthalle Ratingen
Vier kulturelle Abende mit Kabarett, Musik, Literatur und ganz viel Unterhaltung stehen auf dem Programm
Jazz City Bilk 2026
30 Veranstaltungen vom 6. - 10. Mai - Auch Robert de Niro kommt nach Bilk
Die Tonhalle feiert 100. Geburtstag
Am 8. Mai 1926 wurde die heutige Tonhalle als Planetarium eröffnet.
„Endstation Sehnsucht“
der Literatur- und Filmklassiker als Ballett von John Neumeier
Bad Mexican Dog von Jonas Eika
Uraufführung am 13. Mai 2026 Schauspielhaus, Unterhaus
1984 – Dystopie 2.0 von Kim Langner
Uraufführung am 15. Mai im Central 1/Junges Schauspiel
Die unendliche Geschichte
Premiere D’HAUS OPEN AIR 2026 am 22.5.
Es gibt kein Foto von meinen Eltern und mir (bis es eines gab)
Ein Solo über Bilder, Körper und Erinnerung am tanzhaus nrw
Keine Ankunft ohne Aufbruch
Klima-Projekt feiert Premiere am FFT Düsseldorf
Das Buch der Unruhe von Fernando Pessoa
Premiere im großen Haus am 28.3.
Rocko Schamoni – The King is Here to Stay
Am 7.4. im zakk…
Next Generation BigBand – JJO NRW & Challenger Camp
Am 11.4. in der Jazz-Schmiede
Ein Weg aus der Gewaltspirale?
Stephan Kimmig inszeniert Elektra im Opernhaus Düsseldorf. Vitali Alekseenok dirigiert.
Pump up THE JAMMM Vol. 2!
Vom 10. bis 12. April 2026 am tanzhaus nrw
Der Theatermacher von Thomas Berhard
Premiere im Kleinen Haus am 16.4.
Die Oper hat ein Architekturproblem.
Don Giovanni — Wiederaufnahme
René Marik – ZeHage!
17. und 18.4. im Savoy Theater Düsseldorf
Zaubershow: Peter Valance
18.4. in der Ratingen, Stadthalle
Café Kult: Reinhard Wilkens - Wolkig bis Heiter
23.4. im Bürgerhaus Reishol
Lars Reichow – Boomerland
23.4. im Kom(m)ödchen
Zwischen unendlicher Zeit und endloser Arbeit
Alexandra Waierstall und Elsa Artmann / SANFTE ARBEIT am tanzhaus nrw
Smartphones raus, Vorhang auf
Festival ON/LIVE am FFT denkt Theater und Digitalität zusammen
Anne Folger - Spielversprechend!
24.4. im Kulturhaus Süd
Kultur, Musik und Begegnung
Frühjahr im Maxhaus