Fragen, Rufe, Klagen: Die Sieben Kreuzesworte werden in den vier Evangelien des Neuen Testaments überliefert. Schon im 6. Jahrhundert wurden diese Aussprüche parallel zur Passionsgeschichte in eine zeitliche Abfolge gestellt. Historisch betrachtet weiß man heute, dass Angehörigen kein Zugang zur Kreuzigung gewährt wurde. So stellt sich also die Frage: Handelt es sich bei diesen Worten lediglich um ein nach Jesu Tod entstandenes Konstrukt, mit dem die frühe Kirche versuchte, ihre Theologie zu festigen? Vielleicht. Doch die Faszination dieser Überlieferung, die die traditionelle Exegese als letzte Botschaft deutet, bleibt bis heute ungebrochen.
Viele Komponisten, Theologen und Schriftsteller haben sich über die Jahrhunderte von diesen Worten inspirieren lassen, ihre Bedeutung reflektiert und interpretiert. Einige dieser Deutungen stehen heute im Mittelpunkt und lenken uns bei der Wahrnehmung des Passionsgeschehens.
In einem Wechselspiel aus Text und Musik werden die einzelnen Worte zunächst in den Raum gestellt, bevor sie durch spontane Orgelimprovisationen reflektiert und vertieft werden. Die jeweils folgenden Texte von Walter Jens, Luise Rinser, Karl Rahner und Peter Härtling eröffnen weitere Perspektiven und verbinden die historische Dimension der Passion mit unserer heutigen Zeit. Die A-cappella-Kompositionen – von Casals, Lukaszewski, Bach, Mendelssohn, Niehues, Kaminski und Stainer – wiederum treten in einen Dialog mit den Texten. Mal greifen sie den Sinn der Worte auf, mal kontrastieren sie ihn, entwickeln die Gedanken weiter oder zitieren wörtlich das jeweilige „letzte Wort“.
Dieses Konzert lässt die Sieben Kreuzesworte in dem Wechselspiel von Musik und Text lebendig werden und lädt zu neuen Perspektiven ein.
Sonntag, 23. März | 19:30 Uhr
Ausführende:
Sascha von Zambelly, Sprecher | Prof. Stefan Schmidt, Orgel
Bachverein Düsseldorf | Leitung: Alexander Niehues
St. Lambertus, Stiftsplatz 1, 40213 Düsseldorf (Altstadt)
Eintritt: 12,- (Vorverkauf), 15,- (Abendkasse), 5,- (ermäßigt)
Vorverkauf über unser Online-Portal und in allen Eventim-Verkaufsstellen

Was ihr wollt
Am 2.7. im Großen Haus
Der Fall McNeal
Am 2.7. im Kleinen Haus
Das Buch der Unruhe
Am 3.7. im Großen Haus
Songs for Drella
Am 4.7. im Kleinen Haus
„Endstation Sehnsucht“
der Literatur- und Filmklassiker als Ballett von John Neumeier
Der Theatermacher
Am 10.7. im Kleinen Haus
Kopfüber ins Abenteuer
Tanzstück „Drunter und Drüber“ am 11.7. im FFT
Freude, Trost und Hoffnung
Motetten von Bach, Mendelssohn, Brahms und Distler am 12. 7. in St. Lambertus
LAGA Neuss
Dialoges on Nature – Naturlyrik & Musik
Jazz und Weltmusik für alle!
Vier Open Air-Konzerte am Musikpavillon zwischen Schauspielhaus und Schloss Jägerhof.
Ratinger Sommerbühne
trumpft auf mit Comedy, Musik und einem prominenten Fußball-Talk
Die unendliche Geschichte von Michael Ende
D’haus Open Air 2026
30 Jahre Hildener Jazztage
3. - 7. Juni 2026
Stefan Waghubinger – Versunkene Sätze
4.6. im Kom(m)ödchen
Nneka – Musik als Widerstand, Heilung und Hoffnung
5.6. im zakk (Im Rahmen des Lovebird Festivals 2026)
Düsseldorf klingt romantisch:
Willkommen beim Schumannfest 2026!
Markus Schinkel Trio feat. Ernie Watts
6.6. im Maxhaus (Im Rahmen des Lovebird Festivals 2026)
Alban Bergs „Wozzeck“
Ab dem 7. Juni im Opernhaus Düsseldorf
1984 – Dystopie 2.0 von Kim Langner
Central 1 - Junges Schauspiel
Die Welt mit Philosophie besser verstehen
Vortragsreihe am FFT u.a. mit Juliane Rebentisch
René Steinberg - Das Beste und Aktuelles
12.6. im Kulturhaus Süd
Ildikó von Kürthy – ALT GENUG
12.6. im Savoy Theater Düsseldorf
Zwischen Glitzer, Glamour und Begehren
Ein Stück über queere Sinnlichkeit
JÖRG KAUFMANN TRIO – Scenes From Childhood
13.6. in der Jazz-Schmiede (Schumannfest)
JazzBar: Markus Türk Quartett - Kind of Miles
25.6. im Bürgerhaus Reisholz