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Forum

Es gibt 578 Beiträge von woelffchen

Leid und Herrlichkeit

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Rückschau und Ausblick

12.08.2019

Diesen Film kann eigentlich erst jemand richtig verstehen und angemessen bewerten, der als 70jähriger (oder älter) den größten Teil seines Lebens bereits hinter sich hat, um rückblickend die schönen Jahre seines Lebens betrachten und die Gegenwart und die noch vor ihm liegenden Jahre realistisch einschätzen zu können. Es kommen nämlich – für den einen oder anderen, mehr oder weniger – „die Tage des Übels und die Jahre, von denen du sagen wirst: Ich habe kein Gefallen an ihnen.“ (Zitat: Bibel, Kohelet 12:1) Insofern ist dieser Film von Pedro Almodovar eine außerordentlich ehrliche, realistische und überzeugende Arbeit, die nur vor dem Hintergrund seines Lebens – wenn auch nicht in absolut autobiographischer Hinsicht – zu verstehen ist. Für mich, 78 J., ist es der erste Film von P. A., der mich in seiner gesamten Aussage und Botschaft sehr angesprochen hat, um das banale Wort “gefallen“ zu vermeiden, denn ich habe mich im Verlauf der unterschiedlichen Handlungsebenen manchmal selbst gesehen. Meine Bewertung – unter der Alters-Einschränkung s.o.: Sehr sehenswert.

Der König der Löwen

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Schöner Märchenfilm

06.08.2019

Das herausragende Moment an diesem Disney-Remake des Zeichentrickklassikers „Der König der Löwen“ von 1994 ist die technische Rafinesse, mit der dieser Film hergestellt wurde. Schon das allein macht ihn sehenswert, wenn man denn interessiert ist, sich so einen vermenschlichten Film aus dem Reich der Tiere anzusehen. Fazit: Sehenswert.

Tel Aviv on Fire

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Überladen und unpräzise

14.07.2019

Dieser als Komödie gedachte Film über die Probleme der israelischen und palästinensischen Bevölkerung in Israel – speziell Tel Aviv und Ramallah – in Bezug auf die Vermarktung und Gestaltung einer erfolgreichen Soap-Opera überfordert meines Erachtens sowohl in ihrer Entwicklung als auch in der Einschätzung der gesellschaftlichen Gegebenheiten und historischen Hintergründe den Zuschauer. Es geht alles ein wenig zu schnell, Nebenschauplätze kommen und gehen und letztlich bleibt die Frage: Was soll das Ganze? unbeantwortet im Raume stehen. Daher: Nicht empfehlenswert.

Burning

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Kleiner Hunger – großer Hunger – Lebenshunger

12.07.2019

Kleiner Hunger – großer Hunger – Lebenshunger
Trotz der zum Teil überschwänglich positiven Kritiken, die diesen Spielfilm als ein herausragendes Meisterwerk loben, handelt es sich meines Erachtens nur um ein endlos langes episches Werk, das sich 148 Min. lang zäh dahin schleppt und am Ende nicht mehr zu bieten hat als ein loderndes „Burning“. Fazit: Nicht empfehlenswert, es sei denn, man will irgendwie die Zeit totschlagen.

Eine moralische Entscheidung

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Auf des Messers Schneide

25.06.2019

„No Date, No Signature“, wie der Originaltitel lautet, ist ein überzeugendes, ernstes Charakterdrama, wie es selten auf der Kino-Leinwand zu sehen ist. Meiner Meinung nach der beste Film des 1. Halbjahres 2019 und in allen Bereichen – Drehbuch, Schauspieler, Schnitt etc. – perfekt. Es geht auch um die Frage, wie weit kann ich bzw. muß ich gehen, um der Wahrheit die Ehre zu geben? Ein großartiges Kinoerlebnis!

Zwischen den Zeilen

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Viel Bla-bla-bla und kaum Handlung

12.06.2019

Ein typisch französisch-intellektuell gefärbter Film über den Literaturbetrieb, der sich in langen Diskussionen über das Für-und-Wider der digitalen Entwicklung contra den bisher gewohnten analogen Vermarktungen der Bücher im verlegerischen Milieu bewegt. Außer endlosen Gesprächen, die stets im kleinen Kreis der Insider stattfinden, hat dieser Film nichts zu bieten. Um wenigstens dem Anspruch eines Spielfilms zu entsprechen, der gewohnterweise einen Handlungsstrang aufzuweisen hat, werden ein paar Mal die Standorte gewechselt, was diesen Film aber auch nicht interessanter macht. Das war’s dann aber auch! Fazit: Langweilig und daher nicht zu empfehlen.

Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit

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Ziemlich wackelig

02.05.2019

Was da der Julian Schnabel mit seiner wackeligen 16mm-Kamera auf die Leinwand bringt, kann man gut mit dem insgesamt instabilen Leben von Van Gogh vergleichen, auch wenn diese Wackelei dem einen oder anderen Zuschauer vielleicht Kopfschmerzen bereitet. Nun denn – ist ja letztlich Schnabels künstlerische Freiheit. Alles Weitere sind mehr oder weniger phantasiereiche Episoden aus dem Leben von Van Gogh – nicht unbedingt bewiesene Fakten. Von daher ist dieser Streifen ganz unterhaltsam und rundet das Leben und Werk dieses einzigartigen Malers ab. Daher: Sehenswert.

Das Haus am Meer

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Öde und langweilig

29.04.2019

Als Beitrag zum Thema „Suche nach dem Sinn des Lebens“ hat dieser Film nichts wirklich Interessantes zu bieten. Trotz seines motivierenden Beginns verstrickt er sich – je länger, je lieber! – in billigen und unglaubwürdigen Klischees, die aufgrund eines phantasielosen Drehbuches zum Teil in hanebüchen und realitätsfernen Situationen einmünden. Z.B. der für die gealterte Schauspielerin schwärmende ungebildete Fischer, der von einem Dutzend gefangener Fische leben muß, entpuppt sich als Experte für französische Theaterliteratur. Oder das alte Ehepaar begeht Selbstmord, weil sie es aus Stolz nicht ertragen können, dass ihr Sohn ihre gestiegene Miete übernehmen will. Usw. usw. Der Höhepunkt dieses Unsinns sind am Ende des Films die gestrandeten drei Flüchtlingskinder, wohlgenährt und gut aussehend, die in die Obhut der drei Geschwister aufgenommen werden. Fazit: Selten einen derartig langweiligen Schmonzes gesehen. Daher: Nicht zu empfehlen.

Ein Gauner & Gentleman

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Eine Hommage...

16.04.2019

...an den 82jährigen Robert Redford. Eine – wenigstens in vielen Bereichen authentische - Geschichte über den Einbruch- und Ausbrecherkönig Forrest Tucker, die 1981 beginnt. Eine sehr unterhaltsame Geschichte – wie aus dem Leben gegriffen. (?!) Alles mit einer 16mm-Schmalfimkamera aufgenommen – daher das grobe Korn auf der Leinwand – und offensichtlich auch mit einer schwachen Tontechnik, denn der Ton ließ im Metropol D’dorf oft zu wünschen übrig. Nun denn – gute Unterhaltung – und für Redford Fans ein „Must“.
Fazit: Eigentlich ganz sehenswert.

Destroyer

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Bemerkenswert...,

11.04.2019


… auch sehenswert, aber hins. des Plots nur schwer zu verstehen. Herausragend ist die schauspielerische Leistung von Nicole Kidman, die den ganzen Film beherrscht. Alle anderen spielen nur ihre Nebenrollen, die man schwer auseinander halten kann - und davon gibt es jede Menge. Das Drehbuch ist kompliziert, weil sich die Handlungen auf zwei Ebenen, die 17 Jahre auseinander liegen, abspielen. Auch hier gilt: Unbedingt ein paar gute Kritiken vorher studieren (z.B. filmstarts.de und filmdienst.de), sonst ist man verloren im Gewirr des Geschehens und versteht nur „Bahnhof“. Fazit: Sehenswert

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