Draußen liegt die große Welt, und manchmal glückt es der kleinen Welt für eine Sekunde, die große Welt widerzuspiegeln, damit wir sie besser verstehen.
Fanny und Alexander wachsen Anfang des 20. Jahrhunderts in der großbürgerlichen Theaterfamilie Ekdahl auf. Die Kinder sind ganz selbstverständlich Teil von rauschenden Festen, Theaterproben und Gesprächen über Literatur. Ihre glückliche Kindheit nimmt ein jähes Ende, als der Vater während einer Probe zusammenbricht und stirbt. Die Mutter Emilie heiratet erneut, einen Bischof, der sie anweist, alles Vertraute, allen Besitz hinter sich zu lassen und ihm mit ihren Kindern in seine asketische und, wie sich herausstellt, gewaltvolle Welt zu folgen. Der schwedische Theater- und Filmregisseur Ingmar Bergman nimmt 1982 in seinem letzten Kinofilm die Perspektive Alexanders ein, der die Welt der Erwachsenen beobachtet, wie sie lieben, lügen, spielen, sterben. Diese feinen Alltagsbeobachtungen verweben sich mit den großen metaphysischen Menschheitsfragen, die Bergman in seinem Werk beschäftigt haben. Für den isländischen Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson ist der Film vor allem eine Liebeserklärung an die Kraft der Kunst und insbesondere des Theaters als Ort der alles überwindenden Fantasie.
FANNY UND ALEXANDER Ingmar Bergman
Premiere: 19.9. kl. Haus
D‘haus
Gustaf-Gründgens-Platz 1
40211 Düsseldorf
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www.duesseldorfer-schauspielhaus.de

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