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Foto: © Christian Knieps

KAP1 feiert fünf Jahre Kultur im Bahnhofsviertel

Am Freitag, 6.11., und Samstag, 7.11. feiern die drei Einrichtungen dieses Jubiläum mit einem gemeinsamen Programm.

Fünf Jahre nach seiner Eröffnung hat sich das KAP1 am Düsseldorfer Hauptbahnhof als feste Größe im kulturellen Leben der Stadt etabliert. Wo Zentralbibliothek, Literaturbüro NRW und FFT Düsseldorf unter einem Dach arbeiten, treffen täglich Menschen mit unterschiedlichsten Interessen aufeinander: zum Lesen, Lernen, Diskutieren oder für Kunst und Theater. Am Freitag, 6.11., und Samstag, 7.11. feiern die drei Einrichtungen dieses Jubiläum mit einem gemeinsamen Programm, das die Vielfalt des Hauses sichtbar macht.

Den Auftakt bildet am Freitag um 17 Uhr die Eröffnung der Ausstellung Menschen im KAP1 in der Zentralbibliothek. Im Mittelpunkt stehen Besucherinnen der Bibliothek, porträtiert vom Düsseldorfer Fotografen Thomas Stelzmann. Die Ausstellung erzählt von den unterschiedlichen Wegen, Geschichten und Perspektiven, die das Haus prägen, und macht deutlich, wie vielfältig die Besucher*innen des KAP1 sind. Um 18.30 Uhr findet eine Etage weiter unten, im FFT Düsseldorf, das Podiumsgespräch Ein Ort, den wir brauchen: 5 Jahre KAP1 und die Stadtgesellschaft statt. Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur, Integration und Gesundheit, diskutiert gemeinsam mit Emily Grunert, Stephan Schwering und Kathrin Tiedemann über die Bedeutung öffentlicher Kultur- und Bildungsorte. Wie bleiben sie offen und relevant? Welche Rolle spielen sie für das Zusammenleben in einer Stadt wie Düsseldorf? Ein Grußwort kommt von der Schriftstellerin Mithu Sanyal, moderiert wird der Abend von Sascha Förster. Den künstlerischen Abschluss des ersten Tages bildet um 20 Uhr auf der FFT-Bühne die Performance Ich vermisse sie halt schon oder die ostdeutsche Fassung bewahren von Elisa Künast. Die Künstlerin wurde für ihre Inszenierung mit dem Preis des Körber Studio Junge Regie 2026 ausgezeichnet. Basierend auf Gesprächen mit Frauen aus Ostdeutschland inszeniert die junge Regisseurin, aufgewachsen in Jena, ein kollektives Abschiedsritual für ein Land, das sie selbst nicht mehr kennengelernt hat.

Wer das Theater einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchte, kann am Samstag zwischen 16 und 19 Uhr beim Blick hinter die Kulissen das FFT erkunden. Drei Führungen führen auf Schatzsuche durchs Haus, erklären die technische Arbeit hinter einer Produktion oder erzählen von Geschichte und Arbeitsweise des Theaters. Zeitgleich lädt die Zentralbibliothek zum Familientag ein. Den Abschluss des Jubiläumswochenendes bildet um 19 Uhr die in Kooperation mit dem Literaturbüro NRW stattfindende Performance NO SCRIBES. Die Autorinnen Paula Fürstenberg, Alisha Gamisch und Raphaëlle Red gründen darin eine fiktive Band und verbinden Fragen nach Identität, Klassenzugehörigkeit und Popfeminismus mit Erinnerungen an die Girlgroups der 1990er- und 2000er-Jahre.

Infos und Tickets unter fft-duesseldorf.de.

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