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Bin-Jip

Bin-Jip
Südkorea/Japan 2004, FSK 12
Regie: Kim Ki-duk
Darsteller: Lee Seung-yeon, Jae Hee, Kwon Hyuk-ho,, Lee Joo-suk, Lee Mi-sook, Moon Sung-hyuk, Park Jee-ah, Jang Jae-yong ,

Meine Meinung zu diesem Film

Guten Morgen!
Kinokeule (541), 08.11.2007

Na, Herr Pulse, wieder Film bewertet ohne ihn zu Ende gesehen zu haben?

War ja gestern auch schon spät und du sicherlich schon einigermaßen müde.

Ich vermute aber mittlerweile einen direkten Zusammenhang zwischen Sendetermin und deiner Punktevergabe, wie bei "Klaus Nomi".

Gibt doch jetzt günstige DVD Recorder. Oder einfach mal aufs Vormittagsprogramm zurückgreifen.

Wie Karl Valentin schon lange vor Erfindung des Internets wusste: "Es ist zwar schon alles gesagt worden, aber noch nicht von jedem."

hip-tip
deadpointer (3), 24.02.2006

sicher einer der eingängigeren filme im werk kim ki-duks. steht doch auch die gewalt konsumierbar hintenan - anders als etwa in fast allen seinen früheren filmen wie the isle, adress unknown, oder der problematische bad guy. warum läuft eigentlich nirgends sein neuer film, the bow? ist der für die esoterik-europäer zu archaisch?

Schön mit Schönheitsfehler
Rusalka (2), 22.01.2006

Es ist sicher nicht von einer koreanischen/japanischen Produktion zu erwarten, gefreut hätte ich mich aber schon, wenn auf die ewig leidende Frauenrolle verzichtet worden wäre.

die Charaktere sprechen für sich
film-marathon-läufer (28), 15.10.2005

Ki-duk schafft eine absolut einzigartige Stimmung, auch Dank brillanter Hauptdarsteller die eben (ohne Worte) für sich sprechen. Man kann zwar Handlungsmotive der Figuren nicht vollkommen nachvollziehen, aber das ist eben auch keine Notwendigkeit.

Medidativ, philosophisch; sehr intensiv, aber nicht eindringlich.
8/10 PUNKTE

Schlicht und schrecklich und schön
kohlrabi (8), 21.09.2005

Einige Stimmen tun dem Film meines Erachtens ein wenig Unrecht: Wer bei asiatischen / koreanischen Filmen ein überdurchschnittliches Niveau voraussetzt und seine Erwartung, stimuliert durch überschwengliche Lobeshymnen, besonders hoch ansetzt, provoziert geradezu ein Quentchen Enttäuschung - auch bei grandiosen Filmen. Das entspricht dem Verhalten eines Lehrers, der bei Musterschülern einen höheren Standard ansetzt und diesen beim Notenverteilen nicht mehr angemessen würdigt - eben nur, weil er beste Leistungen bei besonders guten Schülern eben gewöhnt ist. Wer den Film dagegen unbeeinflusst und jenseits aller fachgesimpelten Vorwegnahmen genießt, wird hingerissen sein - von der anmutigen Darstellung, den wunderbaren Bildern und der schmerzlich-schönen Stimmung. Gewiss erschließen sich einem viele Metaphern und symbolische Elemente erst beim wiederholten Schauen. Ein großes Lob verdient außerdem der perfekte Soundtrack.

Meisterwerk
nothing (53), 30.08.2005

Typisch für das asiatische Kino pendelt der Film zwischen meditativer Ruhe und jähen Ausbrüchen von Gewalt. Dabei wird die eigentümliche Ruhe des Films durch das Schweigen der Hauptdarsteller noch verstärkt. Das macht es nicht immer leicht, die Motive der Handelnden zu verstehen. Dafür brennen sich die Bilder umso tiefer in das Unterbewusstsein. Das Ende des Films und vor allem die Kussszene, einfach genial. Ein Film, der länger nachwirkt als das übliche Kino-Fast-Food.

Sinnlich, aber ohne Emotionen
flocke66 (27), 23.08.2005

Dass die Südkoreaner gute Filme machen, das ist ja schon lange kein Geheimnis mehr. Und nach der Kritik im Vorfeld bin ich sehr erwartungsvoll in diesen Film gegangen. Nun - ich war nicht enttäuscht, aber auch nicht begeistert. Ein sinnlicher Film (wie wir es von den Asiaten nun mal gewohnt sind), ein ruhiger Film (ohne Worte der Hauptprotagonisten) und eigentlich auch ein kleiner, schöner Film. Aber - wie hier im Forum bereits ausgesprochen - der Film hat nur wenige emotionale Höhepunkte (die für dieses Genre einfach unverzichtbar sind), allerdings ist er auch niemals langweilig oder fahrig. Zumindest bei mir hat der asiatische Film in den letzten Jahren einen so hohen Stellenwert erfahren, dass ein sicherlich nicht schlecht Produktion wie Bin-Jip ein wenig Enttäuschung hinterlässt. Aber für drei bis vier Sterne reicht´s auf jeden Fall!

Ohne Worte
zeytooon (23), 16.07.2005

Nach "The Isle", "Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling" und "Samaria" hat mich dieser Film persönlich emotional deutlich weniger berührt.
Trotzdem bin ich froh, das ich ihn gesehen habe! Der Film hat mich, obwohl wenig gesprochen wird (oder vielleicht auch gerade deswegen), von der ersten bis zur letzten Minute gespannt und interessiert dem Geschehen auf der Leinwand folgen lassen. Es ist einfach schön, wenn ein Film NICHT berechenbar ist und keinen gängigen und allseits bekannten Inzenierungsmustern folgt.
Die beiden Hauptdarsteller spielen überzeugend.
Einfach drauf einlassen und erleben, wie Liebe, Nähe, Güte und Nächstenliebe auch gelebt werden können.

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