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Forum

Es gibt 191 Beiträge von observer

Die Verführten

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Wir Abgeschirmten - Sehenswert

19.07.2017

Ein sehenswert inszenierter, hervorragend gespielter und konzipierter Film. Was am Drehbuch zu mäkeln ist, weiß ich jetzt nicht. (Ich gehöre allerdings auch zu denen, die den klassischen Filmaufbau mit wendepunkt A und B etc. nicht sonderlich schätzen). Der Film baut von Anfang an eine ganz eigene Spannung auf, die bei den braven Damen des streng von der Männerwelt abgeschirmten Pensionats ganz neue Eigenschaften herauskitzelt. Mir haben die anderthalb Stunden jedenfalls sehr gefallen - und der Film hat durchaus mehrere Ebenen. Auch der Anfang bekommt durch die Ereignisse am Ende ja eine ganz neue Bedeutung.

Las Insoladas - Sonnenstiche

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Die Träume der Frauen

15.07.2015

Was für eine kluge, schöne Komödie. Tarettos Vorgänger MEDIANERAS soll schon klasse gewesen sein (werde ich mir jetzt doch mal besorgen, die Story und der Trailer sind toll). Wie hier in seinem neuen Film mehrere Frauen beim Sonnenbaden auf einer Terrasse von einem anderen Leben und vom Glück träumen, ist so nah am wirklichen Leben dran, dass es einem fast die Tränen in die Augen treibt. Man kommt selber ins Träumen - und kommt wieder näher zu den Mitmenschen.

Boyhood

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Hat mich sehr berührt

16.06.2014

Großes Kino zum Träumen - das beim Zusehen viel Raum für eigene Reflexionen über die Jugend und das Aufwachsen zulässt. Ganz leicht erzählt Linklater voom Vergehen der Jahre, von Hoffnungen und Zufällen - und, immer wieder, von der starren, fast toten Welt der Erwachsenen. Allen Darstellern über einen Zeitraum von 12 Jahren zuzusehen, entlässt einen auch irgendwie entspannt aus dem Saal.

Nobody ist der Größte

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Verkorkst, aber interessant

29.03.2014

Am Vorabend von Terence Hills 75. Geburtstag angesehen - und tja, tatsächlich ein ziemlich zäher, teilweise wirrer Film, dem man die Querelen um die Entstehung ansieht. Alle Schauspieler sind zwar gut aufgelegt, aber die Story kommt nicht in Fahrt, ist zuerst zu episodisch, dann später, als es nach 80 Minuten endlich einigermaßen lustig wird, nicht wirklich fesselnd. Am Ende sitzt Hill dann am Monument Valley und zieht sich den Hut in die Stirn.
Aufgrund des seinerzeit geklauten Masters wechselt dauernd die Bildqualität. Und auch Synchro-Genie Rainer Brandt war wohl müde - zumindest sind die Dialoge weit weniger originell als im "Vorgänger" MEIN NAME IST NOBODY.
Mit ein paar Stunden Abstand will man diese Sergio-Leone-Produktion dann irgendwie doch nochmal anschauen. Auch Scheitern kann eben interessant sein.

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Terence Hill als Don Matteo

17.02.2014

Die ersten zwei DON MATTEO-Folgen sind bei iTunes in deutscher Fassung (natürlich synchronisiert von Thomas Danneberg) erschienen. Hill spielt den Pfarrer durchaus überzeugend und gibt auch tragischen Szenen das richtige Gewicht.

Gambit - Der Masterplan

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Unterhaltsam

27.08.2013

Eine wirklich kurzweilige Krimikomödie mit (eigentlich) Starbesetzung. Firth, Diaz, Rickman und Tucci spielen ziemlich locker drauflos, was im Blockbuster-Einerlei eine Wohltat ist. Ich saß allerdings praktisch allein im Kino. Offenbar wurde der Film von Leuten vermasterplant/vermarktet, die nicht mal selbstgemachte Marmelade in der Fußgängerzone verkaufen könnten.

Freier Fall

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Police Love Story

26.05.2013

Eine großartig gespielter Film. Wie sich der junge Familienvater plötzlich zu seinem Arbeitskollegen hingezogen fühlt, ist mit einer solchen Präzision geschildert, dass man jede Minute mitfiebert, -leidet und -lebt. Wirklich großes deutsches Kino - und Riemelt im Unterhemd schlägt seine eindimensionalen Kinokollegen (z.B. US-Diesel und D-Schweiger) mit dieser Verführerrolle um Längen.

The Broken Circle

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Großes Liebesdrama

07.05.2013

Ich fand den Film rundherum gelungen und mitreißend. Ein großes Liebesdrama fernab der üblichen Klischees und Erzählmechanismen, das als modernes Melodram wunderbar funktioniert und ob seiner Tragik und dem Kampf, mit dem Verlust des Kindes fertig zu werden, noch lange in Erinnerung bleibt.

@woelffchen: Den Begriff "Gotteshass" finde ich erstaunlich. Was soll das sein? Der Atheist wird ihn nicht gebrauchen, denn er kann nicht hassen, was er nicht glaubt. Der Gläubige wird das Wort auch nicht gebrauchen können, denn es wäre töricht. Im Hinblick auf das Paar im Film, das hinter dem Tod des Kindes (k)einen Sinn sehen will und mit der Rückkehr ins Leben kämpft, finde ich es auch falsch.

Spring Breakers

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Endlich mal Überraschung

22.03.2013

Wirklich fraglich, ob das Jahr noch eine solche Überraschung aus dem Hut zaubern kann wie eben "Spring Breakers". Ein wunderbar wilder Mix um die Oberfläche des Hollywood-Kinos, der einem alle paar Minuten Knarren und Hinterteile vor die Nase hält und einen ganz kirre und besoffen macht. Also: Befreiend, mutig, überrraschend. (Wie Korine die TV-Mädels Hudgens, Gomez und Benson zum Film bewegt hat, ist wahrscheinlich alleine schon einen Film wert.) Ist am Wochenende definitiv noch ein zweites Mal in der Filmpalette dran.

Paradies: Glaube

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Große Satire

22.03.2013

Ulrich Seidl zweiter Paradies-Film ist noch böser, schärfer und auch komischer als der erste. Die Meisterschaft des Regisseurs besteht vor allem darin, dass ein Teil des Kinopublikums bei einigen Szenen laut auflachen will - während andere buchstäblich schockiert und "not amused" sind. Das erlebt man im Kino nur noch ganz ganz selten. Die Darsateller sind auf jeden Fall wieder herausragend - wenn Hofstätter mit dem Kruzifix durch die Wohnung robbt und sich dann auch noch mit ihrem Mann, einem Moslem, herumschlagen muss, weiß man: keine Zeitungsglosse o.ä.. kommt den Paradoxien und Selbstkasteiungen des menschlichen Lebens näher als eben Seidl.

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