
Scarlet
Japan 2025, Laufzeit: 112 Min., FSK 12
Regie: Mamoru Hosoda
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Es beginnt wie bei Shakespeare. Scarlet ist eine junge Prinzessin und muss mit ansehen, wie ihr Onkel ihren Vater umbringt, um fortan König zu sein. Danach legt Scarlet ihre persönlichen Prioritäten aufs Erlernen aller erdenklichen Kampfkünste, doch bei der ersten Begegnung mit ihrem Onkel kann sie den Tod des Vaters nicht rächen, weil der Onkel sie schon längst vergiftet hat.
So gelangt sie in eine andere Welt, in der Raum und Zeit aufgehoben scheinen. Alle hier sind der Meinung, zu früh gestorben zu sein und wer sich damit abfindet, löst sich quasi auf und verschwindet im Nirgendwo. Scarlet, die aus dem 15. Jahrhundert kommt, freundet sich hier mit einem Sanitäter aus dem heutigen Japan an. Sie werden ein gutes Team, Scarlet kann ihn durch ihre Kampfkunst beschützen, während er sich um ihre Wunden kümmert.
Seit seinem Weggang von den Ghibli-Studios sind Hosadas Filme deutlich kommerzieller geworden. Auch SCARLET ist laut, gewalttätig und effektlastig, aber auch globaler und allgemeingültiger, was die Kinokassen weltweit klingeln lässt. Wir nehmen den Start von SCARLET zum Anlass, fünf alte Filme von Hosada zu zeigen, die in 4K restauriert erstmals im Kino zu sehen sind.