Monk in Pieces
USA, Deutschland, Frankreich 2025, Laufzeit: 94 Min., FSK 6
Regie: Billy Shebar, David Roberts
Darsteller: Meredith Monk, Björk, David Byrne
>> www.realfictionfilme.de/monk-in-pieces.html
Filmemacher Billy Shebar erzählt in MONK IN PIECES von der interdisziplinären Künstlerin Meredith Monk, die mit ihrer Stimme und ihrer Kreativität immer wieder neue Wege eingeschlagen hat. Entstanden ist weit mehr als ein klassisches Porträt: Der Film reiht sich ein in feministische Kunsttheorie und ist gleichzeitig ein Zeitzeugnis über Sichtbarkeit, über Öffentlichkeit und darüber, was es heißt, sich immer wieder für die Kunst zu entscheiden.
Was man sieht, ist eine rhythmische Collage aus multimedialen Elementen, die Monks künstlerisches Schaffen ausmachen. Ihren einzelnen Werken wird dabei viel Raum eingeräumt. Schon beim Zuschauen wird klar: Diese Künstlerin lässt sich nicht einfach katalogisieren. Immer wieder werden spöttische Schlagzeilen als Voiceover eingesprochen, während Fragmente ihrer Performances laufen. Ein selbstironischer Kniff, der ihren künstlerischen Weg in der New Yorker Kunstszene greifbar macht und berührt.
MONK IN PIECES hinterlässt nicht nur das Gefühl, etwas über Meredith Monk gelernt zu haben, sondern auch über ihr Schaffen und ihre Bedeutung für die Kunst- und Musikgeschichte. Der Film ist eine Klangreise und eine intensive Auseinandersetzung mit dem, was die menschliche Stimme leisten kann: als Ausdruck, als Werkzeug und vor allem als universelle Sprache.