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Filminfo & Termine

Chocolat
USA 2000, Laufzeit: 121 Min., FSK 12
Regie: Lasse Hallström
Darsteller: Juliette Binoche, Lena Olin, Johnny Depp, Dame Judi Dench, Alfred Molina, Peter Stormare, Carrie-Anne Moss, Leslie Caron, John Wood, Hugh O'Connor

Meine Meinung zu diesem Film

Zu viel Süßes klebt an den Zähnen...
Marylou (161), 02.03.2006

...und Chocolat ist dann hin und wieder etwas zu viel des Guten.
Nicht, das mir der Film nicht gefallen hat, aber es war doch alles sehr voraussehbar. Depp spielt wie üblich den Sonderling, hier aber besonders klischeebeladen.
Hatte er den Dispo überzogen? Eigentlich hat er dieses fast schon seichte Schmusestück nicht nötig.
Binoches bis zum bitternen Ende liebliches, sanftes, alles ertragendes Lächeln ist eh nicht so meine Kragenweite, aber sie spielt ihre Rolle als Zuckerbäckerin sehr niedlich.
Der Film ist schön gemacht, viele schöne Details, und Frau Dench ist eh mal wieder die Beste.
Mädchenfilm für kalte Abende, wenn Ally Mc Beal nicht mehr reicht oder man mal wieder so richtig "HAAAAAACHHH" machen will.

Ach ja: das Beste am Film waren die Süßigkeiten. Da lief mir in der Tat der Sabber vom Kinn.

Eine Chilitrüffel!!
judo (2), 03.02.2006

mein absoluter Lieblingsfilm!
Schauspieler: 2
Musik: 1
Thema: 1
Witz: 1
Romantik: 1
Spannung: 2
Gesamteindruck:1-


ABER ABSOLUT!!!

Kann denn Süßes Sünde sein?
Colonia (683), 30.12.2004

Alle Figuren sowie die Institution Kirche sind zwar hoffnungslos klischeebeladen und überzeichnet, aber "Chocolat" ist eine süße Verführung für jede Naschkatze.

Schöne Klangspur!

www.dieregina.de

zucker süß
tweety (1), 25.07.2004

Ich liebe diesen FIlm, die Schauspieler waren perfekt und das Thema großartig....Man irrt sich schon wenn man denkt, dass es einfach nur ein weiberfilm ist, das ist dieser FIlm ganz bestimmt nicht teisl traurig tels lustig ich liebe diesen film ganz einfach!!!

Der Schönste Film der Welt
bensi (120), 30.04.2004

Eine hinreißende Verfilmung!

Die Darsteller hätten nicht besser ausgesucht und aufgelegt sein können. Und sie Musik erst...ein Traum! Wirklich sehr süß das Ganze.

Am besten man sieht ihn sich mit einer Tasse heißer Schokolade und einer Unmenge von Pralinen an...

...ich glaube ich habe noch ein paar Schokohasen...ich muss weg!*hetz*

LECKER!
flimbe (31), 19.04.2003

Ein wunderschöner Film!! Okay, die Handlung ist vielleicht nicht wahnsinnig tiefgängig und lebt von einigen Klischees, aber es ist ein Film zum Eintauchen. Mit wunderschönen Farben und Stimmungen zieht er einen in seinen Bann! Die Mystik, die in der Chocolaterie von der mit Juliette Binoche obergenial besetzten Vianne, die immer mit dem Nordwind zieht wie ihre Nomaden-Vorfahren, herrscht, hat mich wirklich in ihren Bann gezogen. Am liebsten will man in die Leinwand steigen und all die köstlichen Schokoladen-Sachen probieren, die sie da in ihrem urigen Laden anrichtet. Und man ist neugierig, was sie einem als die Lieblings-Praline geben würde, welche verborgenen Sehnsüchte sie in einem selbst entdecken würde.
Der Film lohnt sich absolut! Aber vergiß nicht, ein paar gute (!) Pralinen mit ins Kino zu nehmen!!!

Offizielle deutsche Homepage (mit Trailer und vielen Specials- unter anderem mit leckeren Schokoladen-Rezepten...):
www.chocolat-derfilm.de/

Edit: Nein, ich glaube, der Link zum Trailer funktioniert nicht mehr. Versucht es mal hiermit:
http://de.movies.yahoo.com/c/chocolat/index-78244.html

kamelle!
nilzenburger (58), 02.08.2002

ich weiss ja nicht,ich weiss ja nicht.was johnny depp auf dem plakat verloren hat wird mir wohl immer(wenn ich mal marketingstrategien ausser acht lasse)ein rätsel bleiben.na klar,frau dench ist immer toll anzusehen und frau binoche lässt auch niemanden erblinden.aber dieser film der mit frankophilem charme kokettiert und dann vom stil doch eher wie"noch drei männer noch ein baby"(also hollywood versucht paris)wirkt,verfehlt meines erachtens nach seine wirkung komplett.dieser"oh ich glaube ich werde jetzt auch in der französischen provinz einen süssigkeitenladen aufmachen"effekt hat sich bei mir jedenfalls nicht eingestellt.dann doch lieber die hitschler-kaubonbons vom rosenmontagszug essen und sich freuen.

Typisch "Französisch"
Bridget (27), 01.04.2002

Sehr süß und sehr oberflächlich.

Der Bürgermeister
feli (3), 09.01.2002

Klar war der Film Geil !!!!

Aber wer von Euch vergessen wurde ist, finde ich , der Bürgermeister. Diese Rolle ist diesem Typen doch wirklich auf den....

Wie er sich endlich seinem Verlangen hingibt und dann schlafend im Schau....

Sahne !!!

Einfach wunderbar
rubin4 (17), 20.08.2001

Dieser Film ist wirklich sehenswert.
Amüsant und überdacht ist er einer
der wenigen Filme, die sich lohnen
gesehen zu werden. Viel Spaß dabei!

verführerich gut
tootsie (3), 22.06.2001

Ein wunderschöner Film,der besonders in den Nebenrollen von einer phantastischen Lena Olin und auch wieder einmal einer hervorragenden Judi Dench besetzt ist.Einzig,Johnny Depp finde ich fehlbesetzt,was dem Film insgesammt aber nicht schadet.

Ein herrlich-schönes Märchen!
NAT25 (24), 16.05.2001

Ein herrlich-schönes Märchen, wobei es sich nicht nur um Schokolade dreht, sondern um zwischenmenschlichen Beziehungen, Vorurteilen, Mythen etc.
Verleiht zum Träumen und zum Naschen!
Nach dem Film verläßt man das Kino mit einem Honigkuchenpferdgrinsen und fühlt sich einfach superglücklich!

Sehr süß mit geringem Kakaoanteil
esheep (5), 11.05.2001

Vermutlich interessiert die wenigsten Menschen, daß dieser Film auf einem Roman beruht. Ich habe eben jenen bereits vor längerer Zeit gelesen und fand es extrem interessant, wie die Geschichte für den Film verändert wurde. Ein "echtes" Happy-End für die Hauptfigur zum Beispiel - damit hatte ich ja fest gerechnet. Aber warum der Bürgermeister zum unglücklichen Adeligen umstilisiert werden musste und der Charakter der Bürgermeisterfrau zu einer unglücklichen Witwe, die ihren Sohn zu sehr bemuttert, verstehe ich nicht. So viel klebrige Süße war selbst mir als echter Schokoholikerin zu viel.
Also zurücklehnen und Johnny Depp angucken und das Denken ausschalten...

Schmacht..
Sternschnuppe (19), 09.05.2001

Wer nach diesem Film keine Lust auf süßes hatte leidet eindeutig an eßstörungen. Ein romantischtragisches Märchen mit einem zauberhaften Johnny Depp, der noch nie besser ausgesehn hat!Einfach zum reinbeißen.

Balsam für die Seele
Bastedy (12), 21.04.2001

Nachdem schon soviele gute Kritiken erschienen sind, weiß ich schon gar nicht mehr, was ich noch hinzufügen soll, zumindest inhaltlich brauch ich nichts mehr zu sagen.
Am Tag, als ich den Film sah, war ich vorher echt mies drauf und hatte keine Lust ins Kino zugehen.
Aber schon als der Film begann, kehrte sich meine Laune augenblicklich ins Gegenteil.
Der Film zeigt eine eigene kleine Welt, die auf den ersten Blick so merkwürdig erscheint und doch alle Eigenschaften der realen Welt hat, die uns umgibt. Viele Themen wie Gewalt in der Ehe, Ausgrenzung von Menschen nur aus Angst vor dem Unbekannten und Bestehen auf Vorurteilen, die Angst,feststehende Regeln in Frage zu stellen und auch mal gefühlsmäßig zu handeln, Scheinheiligkeit (schließlich erliegt selbst der Bürgermeister seinem Verlangen nach Schokolade) und vieles mehr. Ohne direkt den moralischen Zeigefinger zu erheben, regt dieser Film durch seine feinfühlige Erzählungsweise sicherlich jededen Zuschauer zum Nachdenken über diese Themen an.
Besonders gefällt mir, daß er nicht zu "schnulzig" ist, sondern man immer auch mit einem lachenden Auge dabei ist.
Ich empfehle diesen Film jedem, der einfach mal was schönes im tristen Alltag erleben will und eine Tafel Schokolade sollte man auch nicht vergessen!

Wie gewollt und nicht gekonnt
chingachkook (1), 20.04.2001

Der Film ist leider furchtbar langweilig.Bereits
nach ca. 5 Minuten ist klar, was weiterhin geschieht. Außenseiter kommen in Kleinstadt, machen Dinge, die man dort nicht kennt und sollen
verjagt werden. Am Ende aber kommt alles genau andersrum und alle sind froh.
Das wäre nicht so schlimm, aber zur Katastrophe wird der Film durch seine Inkohärenz. Er spielt im Frankreich der 50er Jahre, nur die Leute scheinen eher amerikanisch geprägt, was die Geschichte so lächerlich macht. Die Schauspieler können überzeugen aber sonst nichts.
Die Zeit im Kino war wirklich vertan.

Bereit zur Sünde ?!
herjue (2), 18.04.2001

Wer sagt's denn ? Es ist nicht tot, das schöne Erzählkino
mit einer tollen Geschichte, stimmigen Figuren, einer Mischung
aus Witz, Erstaunen und Empörung; und alles das in dem Film
"Chocolat".
Hier stimmt wirklich alles: Die schönen Bilder der französischen
Kleinstadt Anfang der 60er Jahre, deren miefig-spießige Kirchen-
langeweile durch die Ankunft der alleinerziehenden Mutter mit ihrer
Tochter kräftig durcheinandergewirbelt wird, nicht nur, weil diese
ausgerechnet in der Fastenzeit eine Chocolaterie eröffnet. Nein, sie
kümmert sich sogar um die Belange der einzelnen Menschen und schreckt
nicht einmal davor zurück, eine Gruppe von herumziehenden "Boat-People"
zu integrieren und herzlich anzunehmen. Die ganze Geschichte sollte
man sich unbedingt vom Film selber erzählen lassen, nur soviel als
Versprechen: Was die Schauspieler wie "Dame" Judy Dench, Johnny Depp,
Lena Olin und die hinreißende Juliette Binoche abliefern, zieht einen
hoffnungslos in den Bann ! Das hilft dann sogar über die kurzzeitige
Irritation hinweg, daß in einer kleinen französischen Dorfkirche
anglikanische Lieder gesungen werden (ist wohl ein Tribut an die
Geldgeber)...
Alles in allem beweist sich hier auf eindrucksvolle Weise, daß sich
ein toller Film nicht am Budget, der Größe der Trickcomputer oder
der Anzahl der Explosionen oder verstümmelter Leichen bemißt !

Chocolat - oder ein Film über die süsseste Verführung
gay-Alien1503 (2), 16.04.2001

Frankreich, eine kleine Stadt, deren Bewohner in Anstand und Moral erstarrt sind.
Es ist Fastenzeit. Alle Lust ist verboten. Da macht eine gutaussehende Frau eine Chocolaterie direkt gegenüber der Kirche auf und serviert die
Sünde auf silbernen Tabletts.
Ein Film, der ein Gemälde ist, mit schönen Bildern, mit Charakteren zwischen süß und zartbitter. Mit einer flüssigen Erzählweise und einem Humor, der mir noch lange nach dem Genuß ein breites Grinsen ins Gesicht setzt. Ich empfehle Jedem, der sich diesen Film ansehen will, eine gute Tafel Schokolade oder ein paar leckere Trüffel als Wegzehrung. Der Appetit kommt. Bestimmt.

Wir sind alle suchtgefährdet!
Praline (4), 06.04.2001

...ein Filmtitel, der Appetit auf eben diese macht. Eigentlich wollte ich zuerst das Buch von Joanne Harris lesen. Doch die süße Verlockung einer heißen Schokolade, serviert von Juliette Binoche war stärker. Zuerst der Film im UCI, und dann als Nachbereitung das gleichnamige Buch lesen. Ein schöner Film, weil es so eine schöne Landschaft gibt in der "guten alten Zeit" Ende der 50er in Frankreich, die whrscheinlich genauso muffig und spießig war wie in irgendeinem Kaff in Deutschland oder Schweden ( der Heimat von Lasse Hallström?) Und doch fühlt man sich irgendwie mit den Menschen im Film verbunden. Warum? Haben wir nicht alle unsere kleineren oder größeren Probleme im Alltag? Mit Eltern, die ihre Kinder mit übertriebenem Ehrgeiz drangsalieren (Luc)? Haben wir nicht schon von der Frau in der Nachbarschaft gehört, die von ihrem Ehemann regelmäßig verprügelt wird (Vianne nimmt eine geschundene Frau auf=Frauenhaus)? Kennen wir nicht alle einen scheinheiligen Politiker oder Bürgermeister, der es versteht, seine Macht zu mißbrauchen (im Film schreibt er dem Priester vor, was er predigen soll)? Mir kommt spontan der Gedanke ans Dritte reich. Da hat es die Politik auch verstanden, sich die Kirche zunutze zu machen. Und die war ein williges Opfer bis zur Brandstiftung (im Film gehen die Boote der Zigeuner in Flammen auf). Selbst Vianne hat Probleme. Diese starke und leidenschaftliche Frau. Denn sie ist rast-und ruhelos, hat kein Zuhause. Bekommt es erst, nachdem Freunde ihr zeigen, wo sie hingehört. Der Film ist sehenswert und keinesfalls eine "süße Nichtigkeit", wie in einer anderen Kritik zu lesen war. Er regt zum Nachdenken an. Ich freue mich auch noch auf´s Buch. Und bin gespannt, ob sich der Film an die Vorlage hält?

Die Märchen sind das einzig Wahre ...
Liebster (33), 03.04.2001

Die Altersfreigabe (ab 6 Jahre) zeigt deutlich, daß hier das Kind im Zuschauer (in uns ... ) angesprochen werden soll. Wer bereit ist, sich auch nur ein wenig für den Zauber dieses Films zu öffnen, kann/darf in die gut fotografierten Gesichter der Darsteller (interessant auch die Besetzung der Nebenrollen) abtauchen und mit den Filmfiguren bangen und empfinden.
Fazit: Wunderschönes romantisches Gefühlskino. Zu den nominierten 5 Oskars stifte ich meinen persönlichen Award! Mein Tip: Nehmen Sie jemanden mit, den Sie gern haben.

Hier erscheint die Aufforderung!