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Ausstellungsansicht Planet 58, K21, Kunstsammlung NRW
© Künstler, Kunstsammlung NRW, Foto: Achim Kukulies

Aus der Kunstakademie

Ausstellungen mit junger Kunst

Das gesellschaftliche Ansehen der zeitgenössischen Kunst in Düsseldorf ist im Vergleich zu anderen Städten enorm. Dass die Kunst im öffentlichen Raum insgesamt zu wünschen übrig lässt, steht auf einem anderen Blatt. Deswegen wurde inzwischen auch eine städtische Kommission eingerichtet, die auf die Qualität der Kunst im architektonischen Kontext achtet. Weiterhin wird der kommunale Ausstellungsraum in der Himmelgeister Straße seit diesem Jahr unter dem Namen „Neuer Kunstraum Düsseldorf“ von Künstlern und Künst­lerinnen kuratiert, die wiederum überwiegend hiesige Kollegen einladen. Und dann sind in diesen Wochen an mindestens drei institutionellen Orten kollektive Ausstellungen mit weitgehend jungen Künstlern aus Düs­seldorf zu sehen. Im KIT („Kunst im Tunnel“) hinterfragen Studierende und Absolventen der Kunstakademie unter dem Titel „Von mir aus“ die Rolle der Fotografie für die Wahrnehmung der Wirk­lichkeit: Es ist ein programmatisches Anliegen dieses, der Städtischen Kunst­­­halle zugeordneten Raumes, akute Frage­stel­lungen durch die jüngste Künstlergeneration zu verhandeln. Dieser widmet sich nun auch die Kunstsammlung NRW in ihrem großen Wech­sel­aus­stellungssaal im Ständehaus. Zu sehen sind jüngste Werke von rund 60 Künstlern, die im vergangenen Jahr ihr Studium an der Kunstakademie abgeschlossen haben. Damit beginnt eine jährliche Zusammenarbeit der Kunst­­sammlung NRW und der Kunstakademie mit der Absicht, den jungen Künst­lern den Schritt in die Öffentlichkeit zu erleichtern und über das aktuelle künstlerische Schaffen zu informieren.

Aber was bedeutet Öffentlichkeit und was ist eine Karriere? Tatsächlich können nur die allerwenigsten Kunstschaffenden auf Dauer vom Bilderverkauf leben. Auch entwickelt sich manches künstlerische Werk mehr im Verborgenen, bleibt vielleicht Geheimtipp oder vor allem von Künstlern wahrgenommene Position. Schon längst würdigt die Kunsthalle am Grabbeplatz derartige Beiträge. Das reicht von der „between“-Folge (1969-1973) über die „Compilation“-Ausstellungen bis zu den Projekten der jüngsten Zeit „Über Eck“ und „Akademie [Arbeitstitel]“. Daran schließt nun „d-polytop“ an, das dreizehn Künstler und Künstlerinnen vor­stellt. Obwohl sie nie weg waren und regelmäßig ihre Ausstellungsforen be­­saßen: Wie erfreulich und angemessen ist es doch, dass nun etwa Christine Erhard, Heinz Hausmann, Gabriele Horndasch oder Joseph Sappler in der Kunst­halle ausstellen.

Von mir aus 16.3.-16.6. im KIT
Planet 59, bis 31.3. in K21
d-polytop, bis 28.4. in der Kunsthalle Düsseldorf.

TH

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