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Zeitkratzer
Foto: Johan Coudoux

Schumannfest der Tonhalle

im Stream und live mit Publikum!

Jetzt ist es endlich da, das lang ersehnte Licht am Ende des Tunnels: Seit dem 29. Mai 2021 hat die Tonhalle wieder ihre Türen geöffnet und empfängt zu ihren Konzerten leibhaftig Publikum im Konzertsaal! Das Timing könnte kaum besser sein, schließlich hat am 28. Mai das Schumannfest begonnen. Ursprünglich waren die meisten Konzerte des Festivals nur als Livestream geplant, nun werden sie alle mit Publikum im Saal stattfinden, einige auch im Hybridformat (Stream plus Publikum).

Das Schumannfest umfasst insgesamt 15 Konzerte in der Tonhalle und im Palais Wittgenstein und läuft noch bis zum 12. Juni. Wie schon in den Jahren zuvor ist auch diesmal wieder das Neue-Musik-Festival »Schönes Wochenende« in das Schumannfest integriert. Der rote Faden des Programms ist der Begriff »Heimat«, der von der Schumann-Zeit bis in die Gegenwart musikalisch beleuchtet wird.

Am 2. Juni wird das neue Werk »Flügel, schwebend« des Düsseldorfer Komponisten Bojan Vuletic in der Tonhalle uraufgeführt, das eines der dunkelsten Kapitel unserer Heimat aufblättert: die Novemberpogrome 1938 in Düsseldorf. Am 4. Juni ist Christian Banasiks Musik­­theater »Metropolitan-Trilogie« zu erleben, das auf Performances basiert, die 2017 bis 2019 in den U-Bahnhöfen der neuen Wehrhahn-Linie für großes Aufsehen sorgten. Im Anschluss entert das KOLORIT Soundkollektiv die Bühne, ein kreativer Melting Pot aus Studierenden und Absolventen verschiedener Düsseldorfer Hochschulen. Am 5. Juni sind Zeitkratzer aus Berlin zu Gast und spielen feinsinnige Adaptionen von elektronischen Stücken der Düsseldorfer Kultband Kraftwerk für akustische Instrumente. Am 6. Juni gibt es ein Wiedersehen mit Kabarettist Christian Ehring und seinem beliebten Comedyformat »Ehring geht ins Konzert«, das diesmal unter dem Motto »Liebesgrüße aus Moskau« steht. Solist ist der Bajan-Virtuose Aydar Gaynullin, der mit seinem russischen Knopfakkordeon sowohl klassisches Repertoire als auch Tango, Jazz, Ethno-Folk, Rock und experimentelle Musik spielt. Am 10. Juni findet ein ganz besonderer Konzertmarathon statt: Bei »Neuland« erwacht die Freie Musikszene Düsseldorfs aus der Corona-Ohnmacht und gibt ein musikalisch vielfarbiges Stelldichein auf der Tonhallen-Bühne: 12 Acts zwischen Alter Musik und Minimal Music, zwischen Psychelectric Soul und Schlagersound, zwischen Klangcollagen und Kantaten, Brahms und Cage, zwischen Crossover und Pop an einem Konzertabend. Und dann gibt es noch am 11. Juni ein Spektakel zu erleben, das die Vielfalt dessen, was Heimat sein kann, lustvoll auf den Punkt bringt: »Heimatlieder aus Deutschland« ist ein in Berlin entstandenes und mittlerweile an vielen Orten gefeiertes Format, das eingewanderte Folklore als Spiegel einer neuen, vielfältigen und aufregenden Musikkultur Deutschlands präsentiert. Zusammen mit Ensembles aus diversen Düsseldorfer Communities besingen die Musikerinnen und Musiker aus Berlin unter dem Sternenhimmel der Tonhalle ganz zeitgemäß ihre »Heimat«.

Der zweite Spielort des Schumannfestes ist der Kammermusiksaal im historischen Palais Wittgenstein. Hier finden sieben Konzerte in kleinen Besetzungen statt, die im intimen Rahmen die Brücke von Schumanns Zeit ins Heute schlagen – sozusagen Hausmusik für viele. Studierende der Robert Schumann Musikhochschule (RSH) tragen am 3. und 4. Juni in zwei unterschiedlichen Besetzungen Auszüge aus Schumanns »Szenen aus Goethes Faust« vor. Am 3. Juni spielen Studierende aus der Gitarrenklasse von Prof. Joaquín Clerch an der RSH volksmusikalisch inspirierte Musik verschiedener Länder und Schumann-Transkriptionen. Mezzosopranistin Valerie Eickhoff und Pianist Eric Schneider kombinieren am 8. Juni in einem Liederabend Werke von Robert Schumann mit Hanns Eislers »Hollywooder Liederbuch« von 1942/43. Finalisten und Preisträger der zweiten Runde der Robert Schumann Competition 2021, einem Klavierwettbewerb für junge Pianisten, zeigen am 9. Juni ihr Können. Am 10. Juni spielt die deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken ein Programm, in dem ihre beiden Heimatländer zusammenklingen. Und Mitglieder der Jungen Deutschen Philharmonie feiern am 12. Juni die deutsch-japanische Freundschaft und verweben die einzelnen Sätze von Mozarts Klarinettenquintett A-Dur mit drei Werken japanischer Komponisten.

Karten für alle Veranstaltungen des Schumannfestes können bei der Tonhalle im Vorverkauf erworben werden. Aufgrund von Corona funktionieren Buchung und Besuch etwas anders als gewohnt: Um im Verdachtsfall eine Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen, müssen beim Ticketkauf die Kontaktdaten des Gastes hinterlegt werden. Jede Karte ist personalisiert und nicht übertragbar. Das Publikum wird mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern im Schachbrettmuster platziert, das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2) ist Pflicht – auch im Saal während des Konzerts. Beim Einlass ist zudem ein tagesaktueller, negativer Corona-Schnelltest nachzuweisen, für vollständig Geimpfte und Genesene entfällt die Testpflicht. Alle aktuell gültigen Bestimmungen für den Konzertbesuch sind auf der Website der Tonhalle zu finden. Und dann steht dem Konzertbesuch nach fast sieben Monaten Kultur-Lockdown endlich nicht mehr im Wege!
www.tonhalle.de

Tonhalle Düsseldorf
Ehrenhof 1
40479 Düsseldorf
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www.tonhalle.de
www.facebook.com/Tonhalle.Duesseldorf

Karten: Telefon: 0211 - 89 96 123
Fax: 0211 - 89 29 306
Email Konzertkasse (konzertkasse@tonhalle.de)


Bühne.

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