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Schade, dass sie eine Hure war

16. 2. (Uraufführung) // 23./27. 2. in der Deutschen Oper am Rhein

Die beiden Liebenden Giovanni und Annabella sind keine Sprösse verfeindeter Familien, sondern ein Geschwisterpaar, dessen inzestuöse Neigung ihrem Lebensglück entgegensteht. Das dunkle Netz von Intrigen, das sie umgibt, ist grobmaschig und derb gestrickt, so dass sein tödliches Gift meist voraussehbar den Falschen trifft. Annabellas verschmähte Hochzeitsanwärter metzeln sich gegenseitig nieder, während sie von ihrem Bruder geschwängert wird und notgedrungen in die Ehe mit einem der Bewerber einwilligt, um die Blutschande zu vertuschen. Von manischer Leidenschaft getrieben tötet Giovanni die Geliebte und setzt all jene unter Schock, die dieses grausame Intrigenspiel überlebt haben.
Der Shakespeare-Zeitgenosse John Ford zog in seinem Drama „Schade, dass sie ein Hure war“ alle Register des elisabethanischen Schauerdramas, das für die Oper späterer Jahre zu einer wahren Fundgrube wurde. Für den 1979 in Aachen geborenen Komponisten Anno Schreier spiegeln sich darin Grundmuster der Oper, deren Überhöhungen, Absurditäten und abgrundtiefe Emotionalität er durch eine anspielungsreiche musikalische Bildlichkeit zu einer expressiven und lustvollen Oper über die Oper zusammenfügt.

Anno Schreier - John Ford
Schade, dass sie eine Hure war
Inszenierung: David Hermann
Musikalische Leitung: Lukas Beikircher
mit Lavinia Dames, Jussi Myllys, Sergej Khomov, Bogdan Talos, Richard Šveda, Günes Gürle, Florian Simson, David Jerusalem, Sami Luttinen, Sarah Ferede, Susan Maclean, Paula Iancic, Chor der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorfer Symphoniker

Uraufführung: 16. 2. - 19.30 Uhr // 23./27. 2. - jeweils 19.30 Uhr

Deutsche Oper am Rhein
Heinrich-Heine-Allee 24
40213 Düsseldorf
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www.operamrhein.de
Karten: +49 (0) 211.89 25-211
ticket@operamrhein.de

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