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Si nous voulons vivre Gregory Navarra

Festival Theater der Welt

Düsseldorf, 17. Juni bis 4. Juli 2021

Mehr als 40 Jahre gibt es das Festival Theater der Welt. Noch nie wurde es abgesagt. Für Düsseldorf, wegen der weltweiten Pandemie, um ein Jahr ver­schoben. Das war vorausschauend und richtig: Etwa 350 Künst­ler*innen von 5 Kontinenten und aus 17 Ländern können so Deutschlands größtem Theaterereignis treu bleiben. Vom 17. Juni bis zum 4. Juli zeigt das Festival 26 herausragende internationale Produktionen. Sieben da­von sind Urauf­führung, entstehen als Koproduktionen und verbinden künstlerische Kollek­tive über Ländergrenzen und Kontinente miteinander. Erstmals richtet das Festival ein Drittel seines Programms an Kinder, Jugendliche und Familien. Gerade jetzt, da Entfremdung zwischen den Generationen besonders spürbar ist und Jugendliche anhaltend protestieren, initiiert das Festival die künstlerische Zusammenarbeit von achtzehn jungen Menschen. Sie wenden sich in der deutsch-kanadischen Koproduktion Ist mein Mikro an? direkt an die Generationen ihrer Eltern und Großeltern – nicht aber, um zu polemisieren, sondern um ein gemeinsames Erfahren unserer Welt möglich zu machen.
Und was gibt es sonst Neues in der Welt des Theaters? Das Festival­pro­gramm setzt auf Themen und Inhalte, die Ihnen keineswegs unbekannt vorkommen werden, dennoch dürfen Sie sich auf überraschend neue Per­spek­­­tiven freuen. Dass Gemeinschaft im Theater erfahrbar ist und dass dies ein hohes Gut unserer Gesellschaft ist, wird das Festival in Zeiten von social distancing, scharfer Konflikte und umweltbedingter Katastrophen erlebbar machen. Mit der Uraufführung einer Bühnenfassung des Romans Leben und Zeit des Michael K. des Nobelpreisträgers J. M. Coetzee kommt erstmals ein Ensemble des Baxter Theatres aus Kapstadt in Südafrika ins Schauspielhaus. Das Programm bietet trotz Corona eine große Welterzäh­lung, bereichert durch diskursive, performative und experimentelle Formen. Sieben Festivalbeiträge berichten vom afrikanischen Kontinent. Mit dabei ist ein Bericht über eine Reise durch Namibia, die von der Entdeckung der unbewältigten deutschen kolonialen Vergangenheit er­zählt. Mit der Sound­installation Siren Song der australischen Künst­ler*innen Byron J. Scullin, Tom Supple und Hannah Fox wird es rund um den Gustaf-Gründ­gens-Platz eine öffentlich wahrnehmbare Referenz auf die Düssel­dorfer Pioniere in der elektronischen Musik geben. Das Foyer des Schau­spiel­hauses und der Gustaf-Gründgens-Platz werden 18 Tage und Nächte lang das Festival­zen­trum sein, wo u.a. das Programm Weltfoyer zu Diskus­sion, Vortrag, Film und einfach nur zum Feiern einlädt.

Alle Termine, Infos und Karten unter www.theaterderwelt.de und www.dhaus.de

Ein Festival des Internationalen Theaterinstituts (ITI), veranstaltet vom Düsseldorfer Schauspielhaus. Finanziert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Land Nordrhein-Westfalen und die Landeshauptstadt Düsseldorf.

D‘haus  
Gustaf-Gründgens-Platz 1
40211 Düsseldorf
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Telefon (Zentrale) 0211. 85 230
info@duesseldorfer-schauspielhaus.de
www.duesseldorfer-schauspielhaus.de

Kartentelefon: 0211. 36 99 11
karten@duesseldorfer-schauspielhaus.de


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