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Joachim Brohm, Gelsenkirchen, 1982, C-Print
© VG Bild-Kunst, Bonn, courtesy NRW-Forum, Düsseldorf

Die aktuelle Produktion

Ausstellungen mit Fotografie

Es ist gerade ein paar Wochen her, dass das Photo Weekend in Düsseldorf stattgefunden hat: als Festival etlicher Off-Räume, Galerien und Kunstinstitute. In seiner achten Auflage ist es mittlerweile wie die Museumsnächte angesehen. Auch Köln hat eine derartige Veranstaltung: die „Internationale Photo­szene Köln“ mit der Tradition der photokina im Rücken. Düsseldorf kann andere Referenzen aufweisen. Das Kulturleben schöpft hier aus den eigenen Ressourcen, besonders der Kunstakademie mit ihrer Fotoklasse, an der Bernd Becher und danach Thomas Ruff unterrichtet haben und an der nun Christopher Williams Professor ist. Hinzu kommt die Klasse für freie Kunst, die Andreas Gursky bis vor kurzem geleitet hat und aus der in den letzten Jahren richtig gute, innovative Künstler_Innen mit dem Medium Fotografie hervorgegangen sind. Was den Stand und das Potential gegenwärtiger Kunst mit Fotografie betrifft, so zeigt derzeit – zwischen Düsseldorf und Köln mit seiner Medienhochschule – das Museum Morsbroich in Leverkusen einen ein­drucks­vollen Einblick in die aktuelle Produktion von 18 jüngeren Künstler_Innen. Wichtige Impulse direkt in die Stadt liefert die Hochschule Düsseldorf (die Peter Behrens School of Art). Hinzuweisen wäre auf die Design- und Modefotografen in der Stadt; eine Zeit lang war im Gespräch, Peter Lindbergh hier ein Museum einzurichten. Hinzuweisen wäre auch auf die fotografische Dokumentation der hier so bedeutenden Kunstszene etwa durch Erika Kiffl, Walter Vogel, Nic Tenwiggenhorn und Bernd Jansen, der auch freier Künstler (und Objektkünstler) ist. Ein Teil dieser Fotografien ist im „Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene“ (AFORK) untergebracht, das 2003 gegründet und im Museum Kunstpalast beheimatet ist. Für dieses wurde nun, vor wenigen Wochen, die Sammlung Kicken erworben. Der Kunstpalast ist wie das benachbarte NRW-Forum herausragender Ort in der Landeshaupt­stadt für das Ausstellen von Fotografie. Die Städtische Kunsthalle und die Kunstsammlung NRW tragen punktuell dazu bei und betonen dabei die Rolle von Fotografie als zeitgenössischem Medium der Kunst. Ausgestellt haben an diesen Orten (und im Museum Kunstpalast) nach und nach Bernd und Hilla Becher sowie Gursky, Struth, Ruff, Höfer und Hütte, aber auch Wim Wenders: Damit sind die großen Retrospektiven zur künstlerischen Fotografie aus Düsseldorf erst einmal getätigt. Sowieso – es muss nicht immer Fotografie sein, wie wäre es mit einer Nacht der Performance (wie in Wuppertal) oder einem Wochenende der Malerei: Es lebt die Malerei!

Next Generations, bis 5. Mai im Museum Morsbroich Leverkusen
Fotografinnen an der Front
, bis 10. Juni im Kunstpalast Düsseldorf
Two Rivers. Joachim Brohm und Alec Soth, 29. März – 7. Juli im NRW-Forum

TH

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