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west off - Performance Festival

AUF IN DEN KAMPF!

Junge Theatermacher*innen aus NRW stellen sich beim zwölften west off-Festivals den Geistern der Vergangenheit

Ein neues Jahr beginnt und erneut versammeln das FFT Düsseldorf, die studiobühneköln und das Bonner Theater im Ballsaal herausragende junge Theatertalente, um mit eigens erarbeiteten Produktionen dem Publikum die Qualität der professionellen freien Theaterarbeit in der Region nahezubringen. Das west off-Festival kann dabei bereits auf eine lange und fruchtbare Tradition zurückblicken: Seit über 10 Jahren steht west off für die Stärkung der freien Theater-Szene und bringt Nachwuchkünstler*innen erfolgreich überregional und international ins Gespräch.

In diesem Jahr verbindet sich diese Produktionsplattform der Rheinschiene mit dem internationalen Freischwimmen-Netzwerk und zeigt vom 19. bis zum 22. Januar fünf ausgesuchte Arbeiten einer neuen Performance-Generation. Diesmal nehmen die jungen Künstler*innen den Kampf mit dem problematischen Erbe der Vergangenheit auf, um endlich nach vorne schauen zu können.

Carolin Charlotte Pfänder agiert in „Happy Ever After. Und wenn sie nicht gestorben sind…“ (19.1.) zwischen den Gebrüdern Grimm, TikTok und #MeToo. Zwei Performerinnen spielen mit Elementen aus Märchen und Horror, schlagen sich durch Medien & Popkultur - und nehmen die sexualisierte Gewalt gegen Frauen in Märchen und Horror-Filmen unter die Lupe.

Gabriel Carneiro aus der brasilianischen Bergbau-Region Minas Gerais hat sich im Ruhrgebiet umgesehen und zieht in Niemandes Boden – O chão de ninguém (19.1. + 20.1.) Verbindungen zwischen diesen Orten. Schicht für Schicht untersucht Carneiro das Verhältnis zwischen Menschen und Boden und setzt sich mit der aktuellen und zukünftigen Situation beider Gebiete auseinander.

„Die letzte Messe – Ein Gottesdienst für die schließende Kirche“ (20.1.) begeht das Künstler*innen-Duo fachliche;Unarten. In einem performativen Abschieds-Ritus wird der Versuch unternommen den eigenen Glauben in Sicherheit zu bringen, um Gott end­­­lich bei sich und den Mitmenschen, statt in Gebäuden und Institutionen zu suchen.

In der Konzert-Performance Shame you WHAT?! (21.1. + 22.1.) spielen S. Rudat und das (i)dentityteam mit der autobiografischen Gratwanderung zwischen Scham und Fremdscham und beweisen, dass es auch Spaß machen kann, wenn sich die Wangen röten.

In These are a few of my favorite things (21.1. + 22.1.) blickt das Performance-Kollektiv äöü auf alle Dinge, die seit jeher von Menschen angehäuft wurden und nimmt die (utopische) Herausforderung an, wirklich alle diese Dinge zu benennen.

west off
Performance Festival
Mi 19.1.22 – Sa 22.1.22  
Infos und Karten auf www.fft-duesseldorf.de

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