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Foto: Loris Rizzo

30 Jahre Freie Theaterszene - das Impulse Theater Festival 2020

Auch vor Jubiläen macht die Corona-Pandemie nicht Halt: Das Impulse Theater Festival, das vom Kultursekretariat NRW gemeinsam mit den Städten Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr in Kooperation mit dem FFT Düsseldorf, dem Ringlockschuppen Ruhr und der Studiobühne Köln veranstaltet wird, sollte in diesem Juni sein 30-jähriges Bestehen feiern. Die größte und wichtigste Plattform der deutschsprachigen Freien Theaterszene hatte sich bereit gemacht: mit einer Jubiläumsfeier und einem Blick in das Archiv aus drei Jahrzehnten Festivalgeschichte.
Doch auch für die Impulse heißt es jetzt: Digital werden – aber nicht um den Preis des künstlerischen Potentials. „Wir haben nur diejenigen Arbeiten aus unserem ‚Showcase‘ mit ins Netz genommen, bei denen es Sinn macht, sie für den digitalen Raum neu zu konzipieren“, sagt Haiko Pfost, Künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals. Mit dabei im Online-Programm: Eine interaktive, multi-perspektivische Neufassung von „Es ist zu spät“ von internil, die Desktop-Fortsetzung von „Lob des Vergessens“ von Oliver Zahn sowie eine neu aufgenommene Version von „Stricken, die Installation“ von Magda Korsinsky.
Auch ein Teil der Akademie, das Diskursformat des Festivals, wird ins Netz verlegt. Unter dem Titel „Zeige deine Klasse. Soziale Herkunft und Freies Theater“ werden auch ganz aktuelle Fragestellungen behandelt: Wo haben sich durch die Pandemie Klassenunterschiede verschärft? Wo sind sie unübersehbar geworden?
Die Teilnahme an allen Online-Programmpunkten des Impulse Theater Festivals ist kostenfrei. Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter www.impulsefestival.de.