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Kom(m)ödchen-Ensemble
Foto Christian Rolfes

Kom(m)ödchen-Ensemble

13. Juni 2012

Eine Erfolgsgeschichte am Kay-und-Lore-Lorentz-Platz

Der Sommer kühlt die Nachfrage nach Karten für das Kom(m)ödchen-Ensemble ein wenig ab. Es gibt bei Einstellung dieses Artikels ins Netz noch für den August Restkarten und für den September ist das Angebot sogar reichlich. Was natürlich nicht bedeutet, dass kurzfristig Karten zu bekommen wären, außer von jenem sehr kleinen Kontingent, das an der Abendkasse verfügbar ist. Im Herbst wird das natürlich wieder ganz anders, da wird die Wartezeit von 3-4 Monaten obligatorisch sein, auch für die beiden älteren Programme.

Seit 2006 boomt es am Kay-und-Lore-Lorentz-Platz wie noch nie, mit „ Couch. Ein Heimatabend“ beginnt eine neuerliche Erfolgsgeschichte des Düsseldorfer Kom(m)ödchen, das Team rund um Kay Lorentz junior schafft es, nicht nur die Anfänge der eigenen Ära zu toppen, die recht beachtlich waren, sondern auch die von dessen kabarettistischen Über-Eltern Kay und Lore Lorentz. „Couch“ hat sämtliche Zuschauerrekorde gebrochen und bricht sie weiter. Das zweite Programm „Sushi. Ein Requiem“ war und ist ein Riesenerfolg, das dritte Stück „Freaks. Eine Abrechnung“ ist derart überwältigend gestartet, dass man ihm zutrauen kann, den Rekordhalter „Couch“ zu übertrumpfen.

Zu danken ist dieser Erfolg zum einen dem Trio auf der Bühne mit dem umwerfenden, kamelionartig wandelbaren Heiko Seidel, der spielenden, singenden, tanzenden und obendrein noch wunderschönen Maike Kühl und dem Piano spielenden, komponierenden und brillant kabarettierenden Christian Ehring sowie dem nicht weniger lobenswerten Team hinter der Bühne mit den beiden Autoren Dietmar Jacobs und Christian Ehring, dem Regisseur Hans Holzbecher und dem Produzenten Kay Lorentz junior.

Das Kom(m)ödchen steht als Düsseldorfer Institution gefestigt wie nie da. Die Düsseldorfer lieben ihr Kom(m)ödchen-Ensemble und die Auswärtigen anscheinend auch. Einzig ärgerlich bleibt das Problem mit den langen Wartezeiten auf Karten. Zwei kleine Tipps: zum Monatsbeginn wird der jeweilige vierte Folgemonat freigeschaltet, da kann man telefonisch, über das Internet oder an der Theaterkasse die Plätze noch gut auswählen. Gastspiele des Kom(m)ödchen-Ensembles in der Nähe Düsseldorfs verkaufen sich langsamer. Da kann man mit etwas Glück noch kurzfristig Karten bekommen. Spätestens im Herbst wird es wieder schwierig.

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