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Avatar - Aufbruch nach Pandora

USA 2009 161 Min.

Originaltitel: Avatar

Regie: James Cameron

Hauptdarsteller: Sam Worthington, Sigourney Weaver,

Altersfreigabe: ab 12

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Zu diesem Film gibt es bislang 24 Meinungen, gezeigt werden die Beiträge 1 bis 10:
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Nicht originell aber unterhaltsam (Achtung, Spoiler!)

c00P3r (1), 30.05.2010

Diese Rezension enthält Spoiler!
 
Eine Regierung, die auf einem fernen und für Außenstehende lebensfeindlichen Planeten einen Rohstoff abbauen lässt, den es nur dort gibt und in der Heimat hohen Profit verspricht, ohne sich jedoch um die ökologischen Konsequenzen für diese Welt zu scheren. Eine Hauptfigur, die sich einem Stamm der Ureinwohner dieses Planeten anschließt und von ihnen nach anfänglichen Vorbehalten als einer von ihnen akzeptiert wird und dort eine Gefährtin findet. Die gleiche Hauptfigur reitet im Folgenden auf einem großen (anfangs) furchteinflößenden einheimischen Tier und wird sogar zum Anführer aller Stämme dieser Ureinwohner, kämpft mit ihnen gegen den Ressourcenabbau und kann ihn sogar stoppen...
 
Ja, Frank Herbert hat 1965 mit „Der Wüstenplanet“ einen Klassiker veröffentlicht. Aber kommen wir nun zu „Avatar“:
 
Es ist ja nicht so, dass bei diesem 2009 von James Cameron inszenierten Film alles an „Dune“ erinnert. Einiges erinnert nämlich auch an „Der mit dem Wolf tanzt“, und auch Ähnlichkeiten zu Final Fantasy (ob nun Film oder Spieleserie) sind mir aufgefallen. Denn hier wie dort sehen die Ureinwohner ihren Planeten als eigenständiges Lebewesen an und leben mit ihm in friedlicher Koexistenz.
 
Natürlich gibt es aber auch unverbrauchte Ideen: Im Gegensatz zu Kevin Costners Western geht in "Avatar" die Hauptfigur Jake Sully nicht selbst zu den Ureinwohnern, den Na'vi, sondern kontrolliert dazu einen künstlich erschaffenen Körper, den Avatar.
 
Die Story mag nicht originell sein - mich hat die Handlung zu keinem Zeitpunkt überrascht - aber immerhin wurde auch eine Portion auf die Gegenwart bezogene Gesellschaftskritik in die Handlung eingebaut. Trotzdem handelt es sich bei "Avatar" um (nicht nur durch die 3D-Effekte) optisch beeindruckendes Bombastkino. Wer so etwas mag, sieht einen Film, dessen Geschichte das Rad nicht neu erfindet, der aber über 2 1/2 Stunden zu unterhalten weiß. Und das ist doch auch was.

Kino als Achterbahnfahrt

Bijan (23), 24.03.2010

Es ist müßig zu erwähnen, dass Story, Inszenierung und Darsteller hier in keinster Weise das Rad neu erfinden - nein, es handelt sich bei "Avatar" mitnichten um Autorenkino. Wenn sich dies jedoch bewusst macht und einfach auf das Abenteuer einlässt, wird man mit Unterhaltungskino der Spitzenklasse belohnt. Teils witzig, da auf trashige Weise vorhersehbar, teils visuell malerisch wie "Herr der Ringe", Teils spektukulär dank der 3D-Tricks. Kurz gesagt: Wer nicht viel erwartet, kann hier belohnt werden. Wer jedoch vor allem Wert auf ein spannendes Drehbuch legt, ist hier ganz klar im falschen Film.

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Geschafft!

mobile (26), 22.03.2010

Endlich kann ich mitreden:-) Habe mir gestern Avatar angesehen. Ich war zwar nicht enttäuscht, aber nach der ganzen Lobhudelei hatte ich doch mehr erwartet. Spannend wars immer, aber ich fand die Bilder durch die Brille viel zu dunkel. Ich hatte mir den Wald strahlender vorgestellt. Ob´s wohl noch einen Teil 2 geben wird? Mit kleinen Avatarkinder vom Liebespaar ;-) Womit ich nicht gerechnet hätte, war die anti-amerikanische Message. Mutig, mutig!

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Seichte Story - tolles 3D

Ashra (60), 06.03.2010

Also 3-D hat mich überszeugt und deshalb wurde der Film auch nicht langweilig. Mir worde bei den Fall und Flugszenen sogar teilweise schlecht.Aber dennoch die Story war holprig und langweilig. Märchen für Erwachsene aber zu Schwarz Weis.

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Simpel, ok, und dennoch !

saintloop (22), 06.03.2010

Öko- und Ethnokitsch, eindimensionale Bösewichter, vorhersehbare Handlung etc.etc.: alles stimmt, und dennoch - seit einer Woche gehen mir die wundervollen Bilder nicht aus dem Kopf ! Was ist ein "großer" Film ? Wahrscheinlich ganz einfach einer, der individuell und kollektiv erinnert wird - in diesem Sinne hat Avatar das Zeug zu einem ganz großen Film, trotz aller (intellektueller) Bedenken. Filme wie "Vom Winde verweht" oder "Ben Hur" sind auch keine Oden ans Großhirn, aber egal - sie lassen einen auch nach Jahrzehnten noch eintauchen in eine Alternativwelt - und genau das leisten doch Filmkunst, Literatur und Musik : Alternativen und eine Flucht aus dieser letzlich doch etwas seltsamen und oft auch reichlich tristen Realität zu entwerfen. Fazit : unbedingt anschauen, sich meinetwegen das Maul zerreißen und einen der wirklich magischen Kinomomente genießen.

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naaajaaaa....

stripes-cgn (7), 05.03.2010

wie sagte doch ein gewisser lehrer in einem film aus den 1930er* jahren: das war kein meisterstück! man nehme die 3D effekte heraus und reduziere etwas die farbanteile und es bleibt nicht sehr viel mehr übrig als ein unterdurchschnittlicher disney-trickfilm. die geschichte ist inhaltlich der erhobene zeigefinger der schon 100 mal erhoben wurde was nach dem abspann sowieso keinen mehr interessiert. cameron stückelt so ziemlich alles zusammen was er in seinen filmen mal verwendet hat, angefangen von "abbys", alien2 , über terminator und titanic und auch wieder gebrauchen konnte. respekt gebührt ihm halt immer nur wieder für sein gespür am zeitgeist wie man mit wenig inhalt enorme budgets verbrennen kann und dabei kasse macht...... also...man verpaßt nix und er wird (allein aus kostengründen) mit den meisten oscars rechnen können. aus respekt gegenüber mrs waever verkneife ich mir hier jeglichen kommentar über ihre rolle...
 
*wer es nicht wußte gemeint war die feuerzangenbowle

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Einerseits und andererseits

Raspa (182), 02.03.2010

Ja sicher, das ist ein Film von enormer technischer Brillanz. Schon beeindruckend. Nur: Lohnt sich dieser ganze riesige Aufwand für diese Story? Seit Gulliver's Travels hat es zahllose Geschichten gegeben, in denen die verdorbenen Mitglieder der westlichen Zivilisation auf die "edlen Wilden " (noble savages) treffen, die, im Zustand kindlicher Unschuld, im Einklang mit Mutter Natur leben. Früher lebten diese Wesen auf einsamen Inseln, nun eben auf einem fernen Planeten. Schwer erträglich ist hier die Schwarz-Weiß-Zeichnung der Charaktere. Den makellosen Navis stehen Kapitalisten und Militärs der allerfinstersten Art gegenüber, und der finale Showdown wiederholt wirklich alle Klischees, die man aus Horrorfilmen kennt. Von daher kann ich die Begeisterung einiger Forumkritiker kaum nachvollziehen. Ich habe mir den Film jetzt spät noch angesehen, da ich dachte, er biete etwas wirklich Neues, und technisch trifft dies ja auch weitgehend zu. Aber inhaltlich ist er leider trivial, anders kann ich es leider nicht nennen. Schade!

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Gespalten

frauholle (1), 25.02.2010

ich bin gespalten in meiner Meinung zu diesem Film. Einerseits berauschende schöne Bilder (der Musikteppich nervt manchmal)vom Pandorawald. Dann aber doch zuviele Klischees. Etwa die kettenrauchenden Forscherin (was soll das? hat da die Zigarettenindustrie gesponsert?) Und, es drängt sich mir die Frage auf: warum sind die Pandoraner eigentlich Jäger, wenn sie in einer Umgebung leben, die ihnen Nahrung in Mengen zur Verfügung stellt? (Klar, es macht sich gut, das Bild vom edlen Wilden, der sich bei der Seele des getöteten Tieres entschuldigt...)Alles in Allem ein Film für Alle: eine vorhersehbare Story mit Elementen für die Ökos, die Esos, die Schamanos, die Friedensbewegten, die Ballerspiel-liebhaber...jeder kann sich unterhalten fühlen. Von daher gut gemacht.

Was ein Spektakel...

nate (23), 19.02.2010

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ein Augenschmaus bei dem man das Hirn gut abschalten kann, denn viel zu verstehen gibt es nicht. Umso besser, so konnte ich all die Details Pandoras in Hülle und Fülle genießen. Ich habe ihn in 3D gesehen und empfehle es jedem. Es ist ein Erlebnis und sicherlich keine Zeitverschwendung sich diesen Film anzusehen. Auch wenn man alles schonmal irgendwo gesehen hat. ;)

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Ganz nett

bino (18), 07.02.2010

Normalerweise schaue ich mir Filme dieser Art gar nicht an. Da ich aber viel gutes über ihn gehört habe schaute ich mir ihn dann trotzdem an. Die Story hat mich ein bißchen an "Der mit dem Wolf tanzt" erinnert. Vertriebene Ureinwohner waren ja schon immer ein beliebtes Thema. Die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Ich muss mich da meinen Vorrednern anschliessen. Der Urwald mit all den exotischen Naturgegebenheiten hat mir auch am besten gefallen. An das 3D gewöhnt man sich während des Films sehr schnell. Alles in allem war er unterhaltsam aber nichts besonderes, auch nicht die 3D-Version. Ich bin aber schon der Meinung, dass wenn man sich diesen Film unbedingt ansehen will ihn auch auf jeden Fall in 3D und im Kino ansehen muss. Die Nominierung inder Kategorie "Bester Film" finde ich jedoch masslos übertrieben.

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durchschnittliche Bewertung dieses Films:
super  gut  ganz ok  mäßig  schlecht 


   
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